Pfarrkirche St. Jakob in Meransen

Meransen (italienisch: Maranza) in Südtirol (Italien), heute eine Fraktion der Gemeinde Mühlbach, liegt auf einer Südterrasse am Eingang des Pustertales oberhalb des Marktortes Mühlbach und der Mühlbacher Klause auf 1414 m Meereshöhe. Meransen ist ein Streudorf mit heute circa 850 Einwohnern. Zur Gemeinde Mühlbach gehören auch die Franktionen Spinges und Vals.

Nachdem nun der Hauptort Mühlbach ebenso wie die Fraktionen Spinges, Vals und Meransen durch Jahrhunderte (bis 1891) zur Pfarre Rodeneck gehörte, darf angenommen werden, dass Rodank-Rodeneck die ursprüngliche Muttergemeinde gewesen ist.

Geschichte

Spuren einer ersten Besiedlung des Berges am „Burgstall“ hinter dem Gasslerhof führen in das erste vorchristliche Jahrtausend zurück. Weitere Zeugen alter Zeiten sind die sog. „alte Kuchl“ am alten Fußweg nach Meransen, eine Felsnische, in der Scherben aus vorchristlicher Zeit gefunden wurden; auch der mit Granitplatten ausgelegte Steig von Mühlbach zum Dorf selbst, von jeher „Katzenleiter“ genannt, was auf einen befestigten Platz („castelliere“) am Berg hinweist, gehört zu diesen Denkmälern. Etwa auf halbem Weg liegt – durch den Straßenbau nicht mehr an ihrem ursprünglichen Ort – die „Jungfrauenrast“, eine Gedenkstätte für die Stelle, an der die „Heiligen Drei Jungfrauen“ Aubet, Cubet und Quere der Legende nach erschöpft Rast gemacht haben sollen.

Computer-Genealogie

Ich habe von Verwandten weit über 250 Stammbäume und Familienblätter erhalten, die ich nach und nach in das Stammbaum-Netzwerk übernommen habe. Bei der Übernahme dieser Daten sind mir die unterschiedlichen Angaben aufgefallen. Für ein und dieselbe Person hatte es auf den diversen Familienblättern und Stammbäumen unterschiedliche Geburts-, Ehe- oder Sterbedaten.

Früher hatte man keine Computer mit Genealogieprogrammen. Die großen Stammbäume wurden händisch gezeichnet und beschriftet und die Familienblätter im besten Fall mit der Schreibmaschine erstellt. Fehler waren somit vorprogrammiert.

Wenn ich einen neuen Stammbaum erhalte, vergleiche ich jedes einzelne Datum mit den Daten im Stammbaum-Netzwerk. Wenn es Abweichungen gibt, kann ich zum Vergleich per Mausklick die entsprechende Kirchenbuchseite aufrufen und eine neuerliche Überprüfung vornehmen. Zudem sind bei sämtlichen Namen und Daten alle Quellen hinterlegt. Plausibilitätstests helfen zusätzlich eine sehr hohe Datenqualität beim Stammbaum-Netzwerk zu erreichen.

Otmar Mayr

Hallo, mein Name ist Otmar Mayr. Ich kam 1947 in Hohenems zur Welt. Mit meiner Gattin Irma geb. Klien habe ich zwei Kinder. Ich war 32 Jahre beruflich in der Büromaschinenbranche tätig.

Seit meiner Pensionierung beschäftige ich mich intensiv mit Ahnenforschung und bin Betreiber der Website verwandten.info.

Damals mitten im Berufsleben stehend, habe ich nicht daran gedacht, dass ich mich jemals mit Ahnenforschung beschäftigen würde.

In meiner Kindheit machten wir oft mit unseren Eltern Verwandtenbesuche in Montafon und Bregenzerwald. Wenn ich zurückblicke, konnte ich eigentlich nur meine Großtante Rosa Nathalia Riedlinger geb. Marinelli (1893-1972) und deren Kinder verwandtschaftlich richtig einordnen.

Selbstverständlich kannte ich auch die Geschwister meiner Eltern und deren Kinder. Ich wusste auch, dass mein Großvater väterlicherseits aus Südtirol stammt und mein Großvater mütterlicherseits in Au, Bregenzerwald und meine beiden Großmütter in Montafon geboren wurden. Das war aber auch schon alles.

Ich frage mich oft, wieso unsere Eltern und Großeltern damals nicht über die Vorfahren gesprochen haben. Später habe ich festgestellt, dass auch in anderen Familien kaum darüber gesprochen wurde.