Stammwappen derer von Harrach

Harrach ist der Name eines alten österreichisch-böhmischen Adelsgeschlechts. Die Herren, Freiherren und Grafen von Harrach zählten zum Hochadel. Zweige der Familie bestehen bis heute.

Erstmals erwähnt wird das Geschlecht aus südböhmischen und oberösterreichischen Uradel im Jahre 1195 in den Urkunden des Stift Ranshofen, das damals zum Herzogtum Bayern gehörte. Nach dem Genealogen und Heraldiker Martin Kolar (1836-1889) stammen die Harrach aus dem Geschlecht der Wladyken Haracher von Harach bei Rosenberg in Südböhmen, das mit Beness von Horach und seinen Brüdern als Zeugen der Brüder Heinrich und Witiko von Rosenberg in einer Patronatsurkunde des Stiftes Hohenfurt 1272 bzw. mit Dietmar von Harouch vermutlich aus Harrouche bei Freistadt in Oberösterreich zuerst erscheint. Die Stammreihe des erloschenen gräflichen Hauses der Hrzebenatz von Harrach beginnt urkundlich 1439.

Eine weitere gesicherte Stammreihe beginnt im 13. Jahrhundert mit Przibislaus von Harrach (Pribyslav z Harachu; auch z Horochu) der einem Vladikengeschlecht aus dem südböhmischen Dorf Hora bzw. Harachy entstammte. Przibislaus Nachkommen erwarben bedeutende Besitzungen u. a. im Mühlviertel, der Steiermark und in Kärnten.

Wappen von Hornstein

Das Schloss Weiterdingen der Freiherren von Hornstein befindet sich in Hilzingen-Weiterdingen im Landkreis Konstanz bei Singen am Hohentwiel im Hegau. Es liegt wenige Kilometer westlich des Bodensees unter dem Hohenstoffeln und rund vier Kilometer nördlich der Schweizer Grenze.

Geschichte

Das Schloss wurde 1683 von Balthasar Ferdinand Freiherr von Hornstein zu den drei Hohenstoffeln und Grüningen, einem direkten Vorfahren des heutigen Eigentümers, als viergeschossiger neunachsiger Bau mit Satteldach errichtet und ist vollgeschossig ausgebaut. Es ist an den Längsseiten durch je einen dreiachsigen Mittelrisalit gegliedert und hat einen kreuzförmigen Grundriss. Der Südrisalit nimmt das Treppenhaus auf. Die Etagen sind durch Längskorridore erschlossen. Mehrere Säle sowie viele Salons, Seminar- und Wohnräume sind mit restaurierten Stuckdecken und originalen Eichentüren erhalten. Es gibt gemusterte Fußböden in historischem Eichenparkett.

Wegen des Bankrotts der von Hornsteins wurde das Schloss und Landbesitz 1855 zwangsversteigert. Weiterdinger Bürger kauften das Schloss und verkauften es später einem Immobilienhändler. Die Erzdiözese Freiburg erwarb 1861 die Gebäude, um eine "geistliche Strafanstalt" (Demeritenhaus) für straffällig gewordene Priester einzurichten.

Stammwappen der Adelsfamilie Auersperg

Die Auersperg (slowenisch: Turjaski) sind ein österreichisches Adelsgeschlecht von altem Adel, dessen Angehörige als Feldherren, Politiker und Staatsmänner die Geschicke des Kaisertums Österreich beeinflusst und mitbestimmt haben.

Vor allem im 16. und 17. Jahrhundert spielten sie als Oberkommandierende an der kroatischen Militärgrenze in den Türkenkriegen sowie als Förderer des Protestantismus, der Literatur und der Künste eine bedeutende Rolle. Durch die Erhebung der pankrazischen Linie in den Fürstenstand 1653 und den nachfolgenden Erwerb reichsunmittelbarer Herrschaften gehörte diese Linie auch zum Hochadel des Heiligen Römischen Reichs. Nachkommen des Geschlechts leben heute unter anderem in Österreich, Slowenien, Italien, Deutschland, England, in den USA, in Kanada und in Ländern Südamerikas.

Herkunft und Stammsitz

Die Auersperg - ein edelfreies Geschlecht - sollen ursprünglich von der Burg Ursberg bei Mindelheim in Schwaben stammen. Es wird angenommen, dass die Ursperch eines der Adelsgeschlechter waren, die sich nach der entscheidenden Niederlage der Ungarn in der Schlacht auf dem Lechfeld im Jahre 955 im Zuge der darauf folgenden bairischen Kolonisation der frei gewordenen Gebiete, wozu auch die Gegenden Krains - ein Teil des heutigen Slowenien - gehörten, niedergelassen haben.

Wappen der Familie Madrutz (Madruzzo) in Siebmachers Wappenbuch von 1605

Die "Madruzzo" (deutsch: Madrutz) waren eine italienische Adelsfamilie mit Stammsitzen in Nanno und Denno im Trentino, das sich ab 1452 nach seiner damals erworbenen Besitzung Schloss Madrutz (italienisch Castello Madruzzo) in Lasino benannte. Sie stellte in der frühen Neuzeit vier Fürstbischöfe von Trient, damit Herrscher über das Trentino, und erlangte so auch auf europäischem Niveau zwischen Reich und Papst einige Bedeutung.

Wappen

Der Wappenschild ist geviert. Er zeigt in Feld 1 und 4 sechs schräggestellte Balken in Silber und Blau, das Wappen der Familie Nano, in Feld 2 und 3 auf schwarzem Grund einen silbernen Fünfberg, der mit einem Roten Sparren belegt ist, das Wappen der Familie Sparrenberg (Sparemberg). Der Mittelschild zeigt das alte Madruzzowappen in Rot, in der unteren Hälfte zwei silberne Pfähle.

Geschichte

Das Geschlecht der Madruzzo nannte sich ursprünglich nach seinen Besitzungen Nanno und Denno (das letztere Schloss ist heute verschwunden) im Trentino (Region Trentino-Südtirol in Norditalien). Der erste geschichtlich fassbare Vertreter dieser Familie war Roberto signore di Nanno, der am 23. Juli 1217 urkundlich auftritt.

Beim Judenpogrom in Straßburg am 14. Februar 1349 (Valentinstag) wurden in gewaltsamen Ausschreitungen mehr als 2.000 jüdische Bürger der Stadt Straßburg getötet.

Seit dem Frühjahr 1348 kam es - beginnend in Frankreich - zu Pogromen an Juden in europäischen Städten. Über Savoyen griffen sie dann bis November desselben Jahres auf deutschsprachiges Gebiet über. Im Januar 1349 wurden in Basel und Freiburg Juden lebendig verbrannt. Am 14. Februar wurde die gesamte jüdische Gemeinde in Straßburg ermordet.

Das Pogrom folgte einem Zunftaufstand fünf Tage zuvor, der die Ablösung der Meister, eine Zurückdrängung des bisher fast allein herrschenden patrizischen Bürgertums und eine stärkere Gewichtung der am Umsturz beteiligten Gruppen zur Folge hatte: Die 1332 aus Rat und Ämtern verdrängten Adelsfamilien der Zorn und der Müllenheim erhielten so einen Großteil der Macht zurück, die Zünfte - bisher ohne politische Mitwirkungsmöglichkeiten - konnten das bedeutendste Amt der Stadt besetzen, das des Ammanmeisters. Zu dem Umsturz war es gekommen, weil der Großteil der Bevölkerung einerseits die Macht der Meister, insbesondere die des damaligen Ammanmeisters Peter Swarber, für zu groß hielt und man andererseits die "judenschonende" Politik unter Peter Swarber beenden wollte.

Herzog Heinrich von Anjou (1551-1589)

Die Belagerung von La Rochelle, angeordnet von König Karl IX. und befehligt vom Herzog Heinrich von Anjou, dem späteren König Heinrich III., begann am 11. Februar 1573 und endete am 26. Juni des gleichen Jahres.

Die Bartholomäusnacht hatte den Protestanten einen schweren Schlag versetzt. Der König und seine Mutter Katharina von Medici wollten das auf der Gegenseite nun herrschende Chaos nutzen, um sie endgültig unter ihre Autorität zu zwingen. Ihr Ziel war La Rochelle, die Stadt an der Spitze des französischen Protestantismus, deren Fall einen Dominoeffekt bei den anderen protestantischen Städten erzeugen würde. Der König hoffte, durch Verhandlungen zum Ergebnis zu kommen, doch die Protestanten verweigerten die Unterwerfung, so dass die Belagerung beschlossen wurde.

Der Herzog von Anjou wurde außer von seinem Bruder François-Hercule noch von Heinrich von Navarra, dem späteren König Heinrich IV., und Henri I. de Bourbon, prince de Condé begleitet, die beide gerade erst zum Katholizismus konvertiert waren. Anjou kommandierte eine Armee von 5000 Infanteristen und 1000 Kavalleristen, darunter der gesamte katholische Adel des Landes: der Großmeister der Artillerie Armand de Gontaut-Biron, die Oberhäupter der katholischen Partei, Luigi Gonzaga, Henri I. de Lorraine, duc de Guise, Charles II. de Lorraine, duc de Mayenne, Claude de Lorraine, duc d’Aumale, Blaise de Montesquiou, seigneur de Montluc, aber auch Artus de Cossé-Brissac, Marschall von Frankreich, Henri de la Tour d'Auvergne, Villequier, Pierre de Bourdeille, seigneur de Brantôme, Albert de Gondi, duc de Retz Filippo Strozzi und obwohl selbst Protestant Henri-Robert de La Marck.

Sforza-Wappen der nicht-mailändischen Linien

Die "Attendolo" waren eine Familie wohlhabender Bauern, die ursprünglich aus Cotignola im Ravenna-Gebiet stammten. Sie sind die Vorfahren der berühmten im 15. Jahrhundert entstandenen Sforza-Dynastie, welche ihren Sitz in Mailand hatten.

Wappen

Beim Wappen handelt es sich um das ursprüngliche Wappen des Hauses Sforza, welches von den nicht-mailändischen Linien der Familie fortgeführt wurde.

Beschreibung: Azurblaues Schild mit zügellosem goldenen Löwen mit rot blitzenden Krallen, in der Pranke ein grün-goldener Quittenzweig.

Stammvater

Muzio Attendolo (* ca. 1300 + nach 1350) ist der Stammvater der "Attendolo-Sippe". Von ihm sind die Kinder Nascimbene und Giovanni Attendolo bekannt.

Wappen des Königreichs Aragón

Das Königreich Aragón (aragonesisch Reino d’Aragón, katalanisch Regne d’Aragó, spanisch Reino de Aragón) war ein Staatsgebilde des mittelalterlichen Spaniens, welches von 1035 bis 1707 existierte.

Das Königreich Aragón ging 1035 durch eine Abspaltung aus dem baskischen Königreich Navarra unter einem Seitenzweig des Hauses Jiménez hervor. Im ersten Jahrhundert seines Bestehens konnte es sich neben dem Königreich Navarra, dem aus dem Königreich Asturien hervorgegangenen Königreich León-Kastilien und dem wiederum davon abgespaltenen Königreich Portugal als eines der vier wichtigsten christlichen Reiche auf der Iberischen Halbinsel etablieren. Ursprünglich auf die Südausläufer der Pyrenäen begrenzt konnte es im Zuge der Reconquista gegen das muslimische Al-Andalus territorial erheblich nach Süden expandieren.

Wappen von Liechtenstein

Die Grafschaft Vaduz war ein Territorium im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Sie entstand 1342 durch Erbteilung als Teil der Grafschaft Werdenberg. Der Grafschaft wurde 1396 die Reichsunmittelbarkeit gewährt, nachdem vier Jahre zuvor die Ansprüche der Grafen zu Werdenberg geendet hatten. Die gräfliche Linie von Vaduz starb 1416 aus und die Freiherren von Brandis übernahmen die Herrschaft.

Ab 1507 beherrschten die Grafen von Sulz Vaduz sowie die nördlich davon gelegene Herrschaft Schellenberg. Sie verkauften 1613 beide an die Grafen von Hohenems. Wegen der jahrelangen exzessiven Hexenverfolgungen und der widerrechtlichen Aneignung des Vermögens der Hingerichteten wurde am 12. Mai 1681 gegen den regierenden Grafen Ferdinand Karl von Hohenems (1650–1686) die Reichsexekution eingeleitet und der Kemptener Fürstabt Rupert mit ihrer Durchführung beauftragt. Der Graf wurde 1683 auf kaiserlichen Befehl verhaftet, verlor durch Verfügung des Reichshofrates vom 22. Juni 1684 die Herrschergewalt und wurde gleichzeitig zur Rückgabe des konfiszierten Eigentums an die Hinterbliebenen verpflichtet.

Wappen Von Bentele

Familienname

Beim Familiennamen Bentele handelt sich um eine schwäbisch/alemannische Kurzform des männlichen Vornamens Pantaleon. Heute ist der Name im südlichen Baden-Württemberg und dort besonders in den Landkreisen Ravensburg und Bodenseekreis verbreitet.

Bei der Dudendeutung ist -le kein Suffix, sondern ein aus -leon durch Wegfall von (on) entstandenes -le(on). So entstand der relativ seltene Nachname Pantele. Bei der Änderung von Pante in Bente entstand der auch noch immer selten vorkommende Name Bantleon.

Spitzenahnen

Spitzenahnen sind die jeweils ältesten Vorfahren in einer Ahnenreihe, zu denen die Daten der Eltern fehlen:

Magnus Bentele, geboren im Jahre 1680, ist der älteste Namensträger im Stammbaum-Netzwerk. Er war zweimal verheiratet und hatte insgesamt 6 Kinder. Magnus Bentele lebte mit seiner Familie in Hittisau, Bregenzerwald.

Im Stambaum-Netzwerk befinden sich derzeit 150 Personen mit dem Familiennamen Bentele

Pfarrkirche St. Jakob in Meransen

Meransen (italienisch: Maranza) in Südtirol (Italien), heute eine Fraktion der Gemeinde Mühlbach, liegt auf einer Südterrasse am Eingang des Pustertales oberhalb des Marktortes Mühlbach und der Mühlbacher Klause auf 1414 m Meereshöhe. Meransen ist ein Streudorf mit heute circa 850 Einwohnern. Zur Gemeinde Mühlbach gehören auch die Franktionen Spinges und Vals.

Nachdem nun der Hauptort Mühlbach ebenso wie die Fraktionen Spinges, Vals und Meransen durch Jahrhunderte (bis 1891) zur Pfarre Rodeneck gehörte, darf angenommen werden, dass Rodank-Rodeneck die ursprüngliche Muttergemeinde gewesen ist.

Geschichte

Spuren einer ersten Besiedlung des Berges am „Burgstall“ hinter dem Gasslerhof führen in das erste vorchristliche Jahrtausend zurück. Weitere Zeugen alter Zeiten sind die sog. „alte Kuchl“ am alten Fußweg nach Meransen, eine Felsnische, in der Scherben aus vorchristlicher Zeit gefunden wurden; auch der mit Granitplatten ausgelegte Steig von Mühlbach zum Dorf selbst, von jeher „Katzenleiter“ genannt, was auf einen befestigten Platz („castelliere“) am Berg hinweist, gehört zu diesen Denkmälern. Etwa auf halbem Weg liegt – durch den Straßenbau nicht mehr an ihrem ursprünglichen Ort – die „Jungfrauenrast“, eine Gedenkstätte für die Stelle, an der die „Heiligen Drei Jungfrauen“ Aubet, Cubet und Quere der Legende nach erschöpft Rast gemacht haben sollen.

Computer-Genealogie

Ich habe von Verwandten weit über 250 Stammbäume und Familienblätter erhalten, die ich nach und nach in das Stammbaum-Netzwerk übernommen habe. Bei der Übernahme dieser Daten sind mir die unterschiedlichen Angaben aufgefallen. Für ein und dieselbe Person hatte es auf den diversen Familienblättern und Stammbäumen unterschiedliche Geburts-, Ehe- oder Sterbedaten.

Früher hatte man keine Computer mit Genealogieprogrammen. Die großen Stammbäume wurden händisch gezeichnet und beschriftet und die Familienblätter im besten Fall mit der Schreibmaschine erstellt. Fehler waren somit vorprogrammiert.

Wenn ich einen neuen Stammbaum erhalte, vergleiche ich jedes einzelne Datum mit den Daten im Stammbaum-Netzwerk. Wenn es Abweichungen gibt, kann ich zum Vergleich per Mausklick die entsprechende Kirchenbuchseite aufrufen und eine neuerliche Überprüfung vornehmen. Zudem sind bei sämtlichen Namen und Daten alle Quellen hinterlegt. Plausibilitätstests helfen zusätzlich eine sehr hohe Datenqualität beim Stammbaum-Netzwerk zu erreichen.

Otmar Mayr

Hallo, mein Name ist Otmar Mayr. Ich kam 1947 in Hohenems zur Welt. Mit meiner Gattin Irma geb. Klien habe ich zwei Kinder. Ich war 32 Jahre beruflich in der Büromaschinenbranche tätig.

Seit meiner Pensionierung beschäftige ich mich intensiv mit Ahnenforschung und bin Betreiber der Website verwandten.info.

Damals mitten im Berufsleben stehend, habe ich nicht daran gedacht, dass ich mich jemals mit Ahnenforschung beschäftigen würde.

In meiner Kindheit machten wir oft mit unseren Eltern Verwandtenbesuche in Montafon und Bregenzerwald. Wenn ich zurückblicke, konnte ich eigentlich nur meine Großtante Rosa Nathalia Riedlinger geb. Marinelli (1893-1972) und deren Kinder verwandtschaftlich richtig einordnen.

Selbstverständlich kannte ich auch die Geschwister meiner Eltern und deren Kinder. Ich wusste auch, dass mein Großvater väterlicherseits aus Südtirol stammt und mein Großvater mütterlicherseits in Au, Bregenzerwald und meine beiden Großmütter in Montafon geboren wurden. Das war aber auch schon alles.

Ich frage mich oft, wieso unsere Eltern und Großeltern damals nicht über die Vorfahren gesprochen haben. Später habe ich festgestellt, dass auch in anderen Familien kaum darüber gesprochen wurde.

John Jacob Bausch (1830-1926) und Henry Lomb (1828-1908)
John Jacob Bausch (1830-1926) & Henry Lomb (1828-1908) gründeten 1853 die Firma "Bausch & Lomb" in Rochester, New York.
 
Die Firma "Bausch & Lomb" ist heute einer der weltweit führenden Anbieter von Kontaktlinsen. Neben diesem Standbein wurde in der jüngsten Vergangenheit der Bereich der Medizintechnik (Medikamente, Implantate für Augenerkrankungen) ausgebaut.
 
Bekannt geworden ist Bausch & Lomb zudem über die berühmte Brillenmarke Ray-Ban, die 1999 an die italienische Luxottica-Gruppe verkauft wurde.
 
Heute arbeiten ca. 12.000 Mitarbeiter in 36 Ländern für das Unternehmen.
 
Gründungsjahre und frühe Expansion

Wappen der Herren von Welsperg

Das erste Auftreten der Welsperger versetzen verschiedene Chronisten - vielleicht unter dem Einfluss zeittypischer genealogischer Studien, die auf die besondere Neigung Maximilians I. zurückzuführen waren, der für viele der großen europäischen Adelsfamilien sogar vorrömische Abstammung postulierte - in die Zeit der Frankenherrschaft und nennen dabei einen gewissen Welfo, der von König Clothar II. in den burgundischen Adel erhoben worden sein soll.

Sodann wird von toskanischen Ursprüngen berichtet: Die Welsperger entstammten demnach einer Familie, die von Etrurien nach Rätien gezogen wäre und nach verschiedenen Fährnissen den Tiroler Raum erreicht habe.

Wenn wir von den mehr oder weniger phantasievollen Berichten Abstand nehmen und im Bereich der belegbaren Geschichte bleiben, finden wir als Gründer oder Stammvater des Hauses der späteren Grafen Welsperg einen gewissen Otto, der 1140 gemeinsam mit seinen zwei Söhnen Swideger und Otto II. erwähnt wird, wie eine Traditionsnotiz des Klosters Neustift bezeugt.

Wappen der Thumb von Neuburg

Die Thumb von Neuburg (auch Thumb von Neuenburg) sind ein Adelsgeschlecht, das während der Zeit des Heiligen Römischen Reichs zur Reichsritterschaft gehörte. Es war seit dem 13. Jahrhundert in Vorarlberg und Graubünden und seit 1430 im schwäbischen Raum ansässig.

Die welfischen Ministerialen Adalbero und sein Bruder Kiso waren die ersten bekannten Vorfahren der Thumb von Neuburg. Erstmals werden sie als Zeugen in einer Urkunde des Herzogs Welf VI. für das Kloster Ittingen am 2. Juli 1152 erwähnt.

Im Jahre 1188 scheint ein Hainricus Tumbo in einer Urkunde auf. Er bezeugt darin eine Schenkung des Herzogs Friedrich von Schwaben an das Kloster Steingaden. Alle Nachkommen dieses Heinrich führten dann in männlicher Linie den Beinamen Thumb, in lateinisch verfassten Urkunden auch Stultus. Die sichere Stammreihe beginnt mit dem vor 1240 gestorbenen Albertus Tumbin.

Sie waren schon zur damaligen Zeit reich begütert, denn der jüngere Bruder Heinrich nannte sich bereits 1244 miles de Biunthe (nach der heutigen Gemeinde Baindt bei Ravensburg) und 1246 miles de Stadeln (nach Stadel bei Niederglatt).

Um 1230 wurden sie mit der Neuburg bei Koblach in Vorarlberg belehnt, nach der sich die Brüder Friedrich und Heinrich Thumb ab dem Jahre 1240 "Thumb von Neuburg" nannten.

Wappen der fürstlichen Familie von Liechtenstein

Die Burg Liechtenstein in Maria Enzersdorf südlich von Wien und auch die Feste Liechtenstein bei Judenburg (Steiermark) sind die Namensgeber für den Familiennamen Liechtenstein. Die Stammfamilien von beiden Burgen haben zufällig den selben Namen und sind aber miteinander nicht verwandt. In den Familienbüchern von verwandten.info sind beide Liechtenstein-Familien zu finden.

Erwähnungen

Große Berühmtheit erreichte der Minnesänger und Politiker Ulrich von Liechtenstein (* ca. 1210; + 1275), aus dem Haus Liechtenstein-Murau welches im 17. Jh. ausstarb. Er war kein Vorfahre des Fürstenhauses, aber er berichtete über Heinrich I. von Liechtenstein, der 1245 im Feldzug bei Thorn (Polen) siegte und 1246 die Ungarn in der Schlacht an der Leitha schlug, bei welcher der letzte Babenberger, Friedrich der Streitbare, den Tod fand. Sein Sohn Heinrich II. von Liechtenstein kämpfte in der Schlacht am Marchfeld (1278) für Rudolf v. Habsburg.

Hugo I. wird mit dem Prädikat "von Liechtenstein" in den Jahren 1120/1130 bis 1143 insgesamt siebenmal urkundlich genannt. In anderen Quellen wird er Hugues von Weikersdorf, Hugo von Leesdorf oder Hugo von Mödling genannt. Seine Namensänderung steht im Zusammenhang mit der Errichtung der Burg Liechtenstein (siehe Burgfoto - Quelle Wikipedia) in den Jahren zwischen 1122 und 1136. Hugo heiratete die Erbin und Tochter des Häderich von Liechtenstein. Aus dieser Ehe stammt Sohn Dietrich. Hugo I. von Liechtenstein verstarb im Jahre 1156.

Wolfgang A. Mozart & Carl M. v. Weber

Wieso befinden sich die zwei Musiker und Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) und Carl Maria von Weber (1786-18226) im Stammbaum-Netzwerk?

  • Wolfgang Amadeus Mozart's Cousine Maria Anna "Viktoria" Mozart (1793-1857) hatte den Buchbinder Franz Fidel Pümpel in Feldkirch geheiratet. Über ihn gibt es verwandtschaftliche Verbindungen zu Familien im Stammbaum-Netzwerk.

  • Carl Maria von Weber's Cousine Maria "Constanze" ist Wolfgang Amadeus Mozart's Gattin.

Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart (bekannt als Wolfgang Amadeus Mozart) wurde am 27. Jänner 1756, um 20 Uhr, als Sohn des Johann Georg "Leopold" und der Anna "Maria" Walburga Mozart, in einer Dreizimmerwohnung eines Mehrfamilienhauses (Hagenauer Haus), in Salzburg, Getreidegasse 9 geboren. Er und seine Schwester Maria Anna Walburga Ignatia Mozart, kurz "Nannerl" genannt, waren die einzigen der insgesamt sieben Kinder, die das Erwachsenenalter erreichten.

Wappen Von Thun und Hohenstein

Thun bzw. Thun und Hohenstein ist der Name eines österreichischen Adelsgeschlechts, das sich seit dem 12. Jahrhundert nachweisen lässt. Die Grafschaft Hohenstein in Niedersachsen, heute Thüringen, gehörte von 1628 bis 1648 zu ihrem Herrschaftsbereich.

Der Stammsitz der Familie lag auf dem Nonsberg, heute Nonstal (Südtirol). Ab dem 17. Jahrhundert waren sie auch in Böhmen und Mähren begütert.

1495 wurde die Familie in den Freiherrnstand erhoben und 1629 wurde ihnen der Reichsgrafenstand zugesprochen. Im Jahr 1911 erfolgte die Erhebung in den Fürstenstand mit dem Prädikat „Durchlaucht“.

Im Jahr 1919 wurde der Adel in Österreich mit dem Adelsaufhebungsgesetz aufgehoben.

Das Adelsgeschlecht stellte einen österreichischen Ministerpräsidenten und bekleidete viele hohe Kirchenämter als Bischof, Erzbischof und Kardinal.

Etymologie und Namensentwicklung

Die Familie Thun und Hohenstein war am Anfang ihrer Existenz den diversen sprachlichen Einflüssen in der Alpenregion ausgesetzt. In den Urkunden des 11. bis 13. Jahrhunderts wurden sie auch Thunne, Tunnum, Tonnum, Tonno, Tono und Tunno genannt.

Als Simon von Thun 1407 in den Elephantenbund eintrat, etablierte sich der Name Thun endgültig und fand fortan Verwendung. Mit Beginn der Herrschaft über die Grafschaft Hohenstein ab dem Jahr 1628 wurde ebendiese Teil des Familiennamens. Als Thun und Hohenstein sind die diversen Linien im Adelsarchiv registriert.