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Wappen Von Bentele

Familienname

Beim Familiennamen Bentele handelt sich um eine schwäbisch/alemannische Kurzform des männlichen Vornamens Pantaleon. Heute ist der Name im südlichen Baden-Württemberg und dort besonders in den Landkreisen Ravensburg und Bodenseekreis verbreitet.

Bei der Dudendeutung ist -le kein Suffix, sondern ein aus -leon durch Wegfall von (on) entstandenes -le(on). So entstand der relativ seltene Nachname Pantele. Bei der Änderung von Pante in Bente entstand der auch noch immer selten vorkommende Name Bantleon.

Spitzenahnen

Spitzenahnen sind die jeweils ältesten Vorfahren in einer Ahnenreihe, zu denen die Daten der Eltern fehlen:

Magnus Bentele, geboren im Jahre 1680, ist der älteste Namensträger im Stammbaum-Netzwerk. Er war zweimal verheiratet und hatte insgesamt 6 Kinder. Magnus Bentele lebte mit seiner Familie in Hittisau, Bregenzerwald.

Im Stambaum-Netzwerk befinden sich derzeit 150 Personen mit dem Familiennamen Bentele

Wappen

Angeblich gibt es das Adelswappen "Von Bentele". Im Siebmachers Wappenbuch scheint jedoch "Bentele" im Register der Ritter und Adelspersonen nicht auf. Ein "Franz Josef von Bentele" war von 1804 bis 1810 Bürgermeister von Wangen im Allgäu.

Erwähnungen

  • Urkunde vom 12. April 1689: Leopold Wilhelm, Graf zu Königsegg und Rothenfels, Herr zu Aulendorf und Staufen, kaiserlicher geheimer Rat, Kämmerer, des römischen Reichs Vizekanzler, Ritter des Goldenen Vließes etc., spricht Ferdinand Bentele von Muthen der Leibeigenschaft los und erlaubt ihm nach Erlegung des Abzugsgeldes den Abzug; doch darf er die bis jetzt innegehabten Güter nur an königseggische Leibeigene veräußern und fällt bei seiner etwaigen Rückkehr ebenso wie seine Nachkommen wiederum in die Leibeigenschaft zurück.

    Urkunde vom 12. April 1689 (VLA 16890412 02661 r)

  • Urkunde vom 6. November 1747, Bregenz: Martin Rast, Müller in der Burkhortshofer Mühle, des Gerichts Simmerberg, verkauft dem Amt Altenburg um 150 Gulden, welche Martin Bentele von Hörbranz abgelöst hat, einen jährlichen Nikolaus-Zins von 7 Gulden 30 Kreuzern von, aus und ab seinem aus dreieinhalb Winterfuhren bestehenden Gut samt der halben Säg- und Mahlmühle in Burkhartshofen, stößt an Balzhofen, an die Nagelshub und an Jehlinshof. Die Abkündung soll nicht vor fünf Jahren erfolgen.

    Urkunde vom 6. November 1747 (VLA 17471106 07178 r)

Andere Bentele werden erwähnt:

  • zwischen 1675 und 1750 in Isny, Donaukreis, Württemberg
  • zwischen 1700 und 1750 in Bodenegg, Württemberg
  • zwischen 1750 und 1800 in Waldsee, Donaukreis
  • zwischen 1750 und 1800 in Eisenharz, Donaukreis, Württemberg
  • zwischen 1775 und 1825 in Battenreuthe, Deutsches Kaiserreich
  • zwischen 1775 und 1825 in Obereschach, Donaukreis, Württemberg
  • zwischen 1750 und 1800 in Heslach, Württemberg
  • zwischen 1775 und 1825 in Motzgazried, Deutschland
  • zwischen 1775 und 1825 in Menelzhofen, Deutschland
  • zwischen 1775 und 1825 in Senglingen, Deutschland
  • zwischen 1800 und 1850 in Aulendorf, Württemberg
  • zwischen 1800 und 1850 in Urlau, Donaukreis, Württemberg
  • zwischen 1800 und 1850 in Baindt, Donaukreis, Württemberg
  • zwischen 1800 und 1850 in Beuren Wangen, Donaukreis, Württemberg
  • zwischen 1800 und 1850 in Wenger, Deutsches Kaiserreich
  • zwischen 1800 und 1850 in Gornhofen, Donaukreis, Württemberg
  • zwischen 1800 und 1850 in Schachen, Zurich, Schweiz
  • zwischen 1825 und 1875 in Eberhardzell, Donaukreis, Württemberg
  • zwischen 1825 und 1875 in Fischbach (Schnetzenhausen), Württemberg
  • zwischen 1825 und 1875 in Birkendorf, Biberach-Riss, Donaukreis, Württemberg
  • zwischen 1825 und 1875 in Fenken, Deutsches Kaiserreich
  • zwischen 1825 und 1875 in Bolsternang, Donaukreis, Württemberg
  • zwischen 1825 und 1875 in Eberhardzell, Donaukreis, Württemberg
  • zwischen 1825 und 1875 in Biberach (Oa. Biberach), Württemberg
  • zwischen 1825 und 1875 in Unteraur, Deutsches Kaiserreich
  • zwischen 1825 und 1875 in Babenhausen, Hessen
  • zwischen 1825 und 1875 in Menelzhofenberg, Deutsches Kaiserreich
  • zwischen 1825 und 1875 in Kirchberg, Deutsches Kaiserreich
  • zwischen 1825 und 1875 in Friesenhofen, Donaukreis, Württemberg
  • zwischen 1825 und 1875 in Mochenwangen, Deutsches Kaiserreich
  • zwischen 1825 und 1875 in Amendingen, Bayern
  • zwischen 1825 und 1875 in Gornhofen, Donaukreis, Württemberg
  • zwischen 1825 und 1875 in Schachen, Zurich, Schweiz
  • zwischen 1850 und 1900 in Manzell
  • zwischen 1850 und 1900 in Einsiedeln

Bekannte Namensträger:

  • Dominik Bentele (* 1991), deutscher Fußballspieler
  • Fidelis Bentele (1905-1987), deutscher Bildhauer
  • Fidelis Bentele (Maler) (1830-1901), deutscher Tier-, Historien- und Kirchenmaler
  • Günter Bentele (* 1948), deutscher Kommunikationswissenschaftler
  • Günther Bentele (* 1941), deutscher Jugendbuch-Autor
  • Hermann Bentele (1923-2014), deutscher Grafiker, Designer und Hochschullehrer
  • Hildegard Bentele (* 1976), deutsche Politikerin
  • Karlheinz Bentele (* 1947), deutscher Verwaltungswissenschaftler und Landespolitiker (Nordrhein-Westfalen) (SPD)
  • Max Bentele (Maler) (1825-1893), deutscher Maler
  • Max Bentele (Ingenieur) (1909-2006), deutscher Ingenieur
  • Michael Bentele (* 1956), deutscher Regisseur und Musiker
  • Verena Bentele (* 1982), deutsche Wintersportlerin

Quellen: Kirchenbücher, Monasterium, Vorarlberger Landesarchiv, Wikipedia