Es ist davon abzuraten, im Internet auf irgendwelchen Onlinediensten die Familiendaten einzugeben. Schon gar nicht, wenn der Server außerhalb von Europa liegt. Erfolgreiche Hackerangriffe und die jüngsten Überwachungsskandale zeigen, dass im Internet praktisch nichts geschützt ist. Auch unseriöse Anbieter von Onlinediensten könnten die Daten missbräuchlich verwenden.

Am 13. Februar 2019 wurde bekannt, dass im Darknet 620 Millionen Zugangsdaten von großen Online-Plattformen zum Verkauf angeboten werden. Auch von der Genealogie-Webseite MyHeritage wurden 92 Millionen Zugangsdaten (eMail-Adressen, Benutzernamen, Passwörter) gestohlen. Mit diesen gestohlenen Benutzerdaten wird auch der Zugriff zu sämtlichen dort gespeicherten Stammbäumen möglich. Am 15. Februar 2019 sind weitere 127 Millionen Zugangsdaten im Darknet zum Verkauf angeboten worden.

Stammbaum auf dem eigenen Computer speichern

Besser und vor allem sicherer ist es, wenn man die Familiendaten auf dem eigenen Computer gespeichert hat. Die Daten sollten jedoch regelmäßig gesichert werden.

Mit einer Ahnenforscher-Software kann man die Familiendaten bequem erfassen, bearbeiten und jederzeit später Ergänzungen vornehmen. Die genealogischen Daten können auch auf verschiedenste Art dargestellt und ausgedruckt werden. Ab ungefähr 40 Euro bekommt man bereits die Vollversion einer professionellen mehrsprachigen Ahnenforscher-Software.

Download-Links zu kostenloser Ahnenforscher-Software (Freeware):