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Jahrestage von Persönlichkeiten:

Karl von Lothringen (1567-1607)

Karl von Lothringen kam am 1. Juli 1567 als Sohn von Herzog Karl III. von Lothringen und dessen Gemahlin Claudia von Valois in Nancy zur Welt. Er war Bischof von Metz und Straßburg sowie Kardinal der römisch-katholischen Kirche. Bereits als Kind ernannte man Prinz Karl von Lothringen am 18. Juli 1578 zum Bischof von Metz, was jedoch wegen seines Alters nur eine Titulatur bedeutete; die Priester- und Bischofsweihe erhielt er erst Jahre später. Bis zum Erreichen des kanonischen Weihealters verfügte der Papst die Verwaltung des Bistums durch Bischof Nikolaus Bosmard von Verdun. Am 22. August 1585 übertrug der Hl. Stuhl dem Prinzen Karl die Leitung der weltlichen und 1586 auch der geistlichen Angelegenheiten. Mit Hilfe des Jesuitenordens setzte Karl sich in Metz für eine kirchliche Erneuerung im Sinne des Konzils von Trient ein, hielt 1588 eine Diözesansynode ab und siedelte in seinem Sprengel Kapuziner sowie Paulaner an. Papst Sixtus V. erhob Karl von Lothringen im Konsistorium vom 20. Dezember 1589 zum Kardinal, Gregor XIV. ernannte ihn am 5. April 1591 während einer Romreise zum Kardinaldiakon mit dem Titel von Sant' Agata in Suburra. Zugleich bestellte er ihn zum Apostolischen Legaten für die Herzogtümer Lothringen und Bar sowie die Drei Bistümer.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

 

DDr. Klaus Karl Anton von Dohnanyi

Klaus Karl Anton von Dohnanyi kam am 23. Juni 1928 in Hamburg zur Welt. Er ist ein deutscher Jurist und Politiker (SPD). Er war von 1972 bis 1974 Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, von 1969 bis 1981 Mitglied des Deutschen Bundestags und von 1981 bis 1988 Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Er begann 1946 ein Studium der Rechtswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, das er 1949 mit dem ersten juristischen Staatsexamen abschloss. 1949 wurde er zum Dr. jur. promoviert. Er studierte von 1950 bis 1951 mit zwei Stipendien in den USA an der Columbia und Stanford University. 1953 erwarb er an der Yale University den zur damaligen Zeit noch nicht sehr verbreiteten Abschluss eines Bachelor of Laws (LL.B.). Von 1951 bis 1952 war er am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Tübingen und von 1952 bis 1953 als Assessor in einem amerikanischen Anwaltsbüro in New York City und bei den Ford-Werken in Detroit tätig. Ab 1954 arbeitete er als Volontär bei Ford in Köln, von 1956 an als Leiter der Planungsabteilung. 1957 legte er das zweite juristische Staatsexamen ab. Von 1960 bis 1968 war er geschäftsführender Gesellschafter und Leiter der Abteilung "Planung und Prognosen" des Marktforschungsinstituts Infratest. Von 1990 bis 1994 war von Dohnanyi unter anderem als Beauftragter der Treuhandanstalt für die Privatisierung ostdeutscher Kombinate, insbesondere beim Fördermaschinen- und Kranbauer TAKRAF in Leipzig, tätig.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.

 

Karl Emanuel II. von Savoyen (1634-1675)

Karl Emanuel II. von Savoyen wurde am 20. Juni 1634 in Turin geboren. Er war Herzog von Savoyen, Fürst von Piemont, Markgraf von Saluzzo, Graf von Aosta, Moriana, Asti und Nizza und Titularkönig von Zypern und Jerusalem (1638-1675).

Karl Emanuel II. wurde als dritter Sohn von Viktor Amadeus I. von Savoyen und dessen Gemahlin Christina von Frankreich geboren. Seine mütterlichen Großeltern waren Heinrich IV. und dessen zweite Frau Maria de' Medici. 1638 folgte er seinem älteren Bruder Francesco Hyacinth, der im Alter von sechs Jahren gestorben war, mit vier Jahren als Herzog von Savoyen nach. Zugleich war er Herzog von Nemours und Gent.

In erster Ehe vermählte er sich 1663 mit Françoise d'Orléans. In zweiter Ehe heiratete er 1665 Maria Baptista von Savoyen-Nemours, mit der er den Sohn Viktor Amadeus II., den späteren König von Sardinien, hatte. Er bestellte unter anderem den Schriftsteller Emanuele Tesauro als Erzieher seiner Kinder an den Hof. Karl Emanuel II. war zudem Vater von 5 unehelichen Kindern.

Seine machtbewusste Mutter regelte bis 1648 als Regentin, danach in seinem Namen die Staatsangelegenheiten ihres Sohnes, der weit ab vom Regieren ein Leben des Vergnügens führte. Erst nach dem Tod seiner Mutter im Jahr 1663 übernahm er die Amtsgeschäfte.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.
Eduard Plantagenet (1330-1376)

Eduard Plantagenet (auch "Edward of Woodstock" und "The Black Prince" genannt) kam am 15. Juni 1330 als Sohn des Königs Eduard III. von England und dessen Gemahlin Philippa zur Welt. 1345 begleitete er seinen Vater zur Unterstützung Jakobs van Artevelde. 1346 bei Saint-Vaast-la-Hougue zum Ritter geschlagen, zeichnete Edward sich bald in der Belagerungsschlacht von Caen aus. Weitere Kriegserfolge Eduards folgten bereits 1347 mit der Einnahme von Calais. Als Statthalter der Guyenne und Eroberer von Bordeaux (1355) führte er einen Überraschungsfeldzug bis nach Narbonne. Beim spektakulären Sieg in der Schlacht bei Maupertuis 1356 gelang Prinz Eduard nicht nur der Sieg über eine weit überlegene gegnerische Streitmacht, sondern auch die Gefangennahme des französischen Königs Johann II. und dessen Sohnes. 1361 heiratete er heimlich seine Tante zweiten Grades ) Joan of Kent, Erbtochter des Earl of Kent, genannt "The Fair Maid of Kent", und führte mit ihr eine glückliche Ehe. 1362 ernannte ihn sein Vater zum Herzog von Aquitanien, wo er sich 1363 mit seiner Frau in der Guyenne niederließ. Sie hielten in Bordeaux einen prächtigen Hof, der viele Künstler und Wissenschaftler anzog.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.
Wolfgang II. von Hohenlohe-Waldenburg (1546-1610)

Wolfgang II. Graf von Hohenlohe-Weikersheim kam am 14. Juni 1546 in Waldenburg, Herzogtum Württemberg zur Welt. Er besuchte ab 1558 für zwei Jahre die Universität Tübingen, war zwei Jahre zu Studien in Paris und danach in kaiserlichen Diensten in Wien, wo er auch an einem Feldzug gegen die Türken teilnahm. Nach dem Tod seines Vaters 1568 herrschte er zunächst mit einem Bruder und der Mutter in Langenburg, ab 1574 allein. In Weikersheim ersetzte er das alte Wasserschloss, eine mittelalterliche Wasserburg, durch ein Renaissanceschloss, residierte von dort aus, ordnete die hohenlohische Verwaltung, revisionierte die evangelische Kirchenordnung Hohenlohes, förderte das Schulwesen und hob kurz vor seinem Tod die Leibeigenschaft für Weikersheim auf. Er befasste sich mit Pferdezucht und -heilkunde, liebte Musik und betrieb Alchemie.

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Edmund Tudor (1431-1456)

Edmund Tudor, 1. Earl of Richmond, kam am 11. Juni 1431 im Much Hadham Palace in Hertfordshire als Sohn von Owen Tudor und Katharina von Valois (ehemals Frau von König Heinrich V. von England) zur Welt.

Da nicht genau nachgewiesen werden kann, ob seine Eltern vor seiner Geburt geheiratet haben, ist es umstritten, ob er ein legitimes Kind war. Seine Mutter zog sich 1436 in das Kloster von Bermondsey zurück und starb im folgenden Jahr.

Edmund und sein Bruder Jasper wurden Catherine de la Pole, der Äbtissin von Barking Abbey übergeben, in deren Obhut sie bis 1440 blieben. Anschließend wurden sie am Hof ihres Halbbruders König Heinrich VI. erzogen.

Edmund wurde am 15. Dezember 1449 zum Knight of the Bath geschlagen. Sein Halbbruder übergab ihm zahlreiche Güter, berief ihn ins Privy Council und erhob ihn am 23. November 1452 zum Earl of Richmond. Im Februar 1453 brachte Margaret Beauchamp, die Witwe von John Beaufort, 1. Duke of Somerset ihre zehnjährige Tochter Margaret Beaufort an den königlichen Hof. Der König machte Edmund und seinen Bruder Jasper zum Vormund von Margaret und befürwortete schließlich die Hochzeit von Edmund mit Margaret, die am 1. November 1455 stattfand. Die Braut war zu der Zeit zwölf Jahre alt und wurde im folgenden Jahr schwanger.

Zu Beginn der Rosenkriege ging Edmund nach Südwales, um dort die Position des Hauses Lancaster zu festigen. Mit dem bisherigen königlichen Stellvertreter in Südwales, Gruffudd ap Nicolas, geriet er über seine Kompetenzen in Streit. Im August 1456 wurde er Constable von Carmarthen Castle, der wichtigsten königlichen Burg in Südwestwales. Daraufhin marschierten William Herbert und Walter Devereux, zwei führende Anhänger des Hauses York, mit einer 2000 Mann starken Armee von Herefordshire nach Carmarthen, eroberten die Burg und nahmen Edmund gefangen. Edmund starb am 1. November 1456, ein Jahr nach seiner Hochzeit, als Gefangener in Carmarthen an der Pest. Seine Frau war zu ihrem Schwager Jasper nach Pembroke geflüchtet, wo am 28. Januar 1457 ihr Sohn Heinrich Tudor, der spätere König Heinrich VII. geboren wurde.

Edmund wurde in der Franziskanerkirche von Carmarthen begraben. Nach der Zerstörung der Kirche während der Reformation 1536 wurde sein Leichnam in die Kathedrale von St Davids überführt.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adel.
Leopold I. von Österreich (1640-1705)

Leopold Ignaz Joseph Balthasar Franz Felician aus dem Hause Habsburg kam am 9. Juni 1640 in Wien zur Welt. Er war der Sohn von Kaiser Ferdinand III. (1608–1657) und dessen Gemahlin, der spanischen Infantin Maria Anna.

Er war von 1658 bis 1705 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches sowie König in Germanien (ab 1654), Ungarn (ab 1655), Böhmen (ab 1656), Kroatien und Slawonien (ab 1657). 

Machtpolitisch stand seine Regierungszeit im Westen ganz im Zeichen der Abwehr der französischen Expansion unter Ludwig XIV. Im Südosten wurden die habsburgischen Territorien zunächst noch durch die osmanische Expansion, mit dem Höhepunkt der Zweiten Belagerung der Stadt Wien, bedroht. Die kaiserlichen Feldherren waren letztlich militärisch erfolgreich und es kam zu einer Gegenoffensive, die zum Gewinn ganz Ungarns führte. Dadurch wuchs der Habsburger Machtbereich noch stärker als zuvor über das Heilige Römische Reich hinaus. Leopolds Regierungszeit gilt daher auch als Beginn der Großmachtstellung der Habsburgermonarchie. Innenpolitisch setzte Leopold in den Habsburger Ländern auf einen absolutistischen Herrschaftsstil. In seine Zeit fällt auch ein letzter Höhepunkt der Gegenreformation. Im Reich dagegen trat er als Bewahrer des Ausgleichs der Konfessionen auf. Durch eine geschickte Politik gelang es ihm, das Kaisertum zum letzten Mal zu einer starken Bedeutung zu führen. Der Tod des letzten spanischen Königs aus dem Haus Habsburg Karl II. führte zum Spanischen Erbfolgekrieg, in dem Leopold die Erbfolge seiner Familie vertrat.

Ehen und Nachkommen

  • in erster Ehe anno 1666 seine Nichte und Cousine Margarita Teresa von Spanien (1651–1673), die Tochter von Philipp IV. von Spanien und dessen Gattin Maria Anna von Österreich. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor:
  • In zweiter Ehe heiratete er anno 1673 in Graz seine Cousine 2. Grades Claudia Felizitas von Österreich-Tirol (1653–1676). Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor, die jung starben:
  • In dritter Ehe heiratete er anno 1676 in Passau seine Cousine 2. Grades Eleonore Magdalene von Pfalz-Neuburg (1655–1720), Tochter des Kurfürsten Philipp Wilhelm und dessen Gattin Elisabeth von Hessen-Darmstadt. Aus der Ehe gingen zehn Kinder hervor:

Tod und Bestattung

Leopold I. starb am 5. Mai 1705 in Wien. Seine Beisetzung ist ein typisches Beispiel für das Bestattungsritual, wie es in der Barockzeit bei hochgestellten Persönlichkeiten praktiziert wurde. Nach seinem Tod wurde Leopold I. drei Tage lang öffentlich aufgebahrt: Bekleidet mit einem schwarzseidenen Mantel, Handschuhen, Hut, Perücke und Degen wurde sein Körper zur Schau gestellt, neben dem Katafalk standen Leuchter mit brennenden Kerzen. Auch die Insignien der weltlichen Macht, wie Kronen und Ordenszeichen, waren repräsentiert.

Nach der öffentlichen Zurschaustellung wurde die Leiche in einen mit kostbaren Stoffen ausgekleideten Holzsarg gelegt, dieser dann nach den öffentlichen Feiern in die Wiener Kapuzinergruft überführt und dort in den schon zu Lebzeiten des Kaisers aufwendig gestalteten Metallsarkophag gehoben.

Die Konservierung des Leichnams war unmittelbar vor der öffentlichen Aufbahrung vorgenommen worden: Die schnell verwesenden inneren Organe hatte man entfernt, die Hohlräume mit Wachs gefüllt und die Leiche auch an der Oberfläche mit desinfizierenden Tinkturen behandelt. Die aus der Leiche entfernten Körperteile wurden in Seidentücher gehüllt, in Spiritus eingelegt, die Behältnisse dann zugelötet. Das Herz und die Zunge des Kaisers legte man in einen vergoldeten Silberbecher, der in die Herzgruft der Habsburger kam. Seine Eingeweide, seine Augen und sein Gehirn wurden in einem vergoldeten Kupferkessel in der Herzogsgruft des Wiener Stephansdoms bestattet.

Leopold I. (HRR) gehört zu jenen 41 Personen, die eine „Getrennte Bestattung“ mit Aufteilung des Körpers auf alle drei traditionellen Wiener Begräbnisstätten der Habsburger (Kaisergruft, Herzgruft, Herzogsgruft) erhielten.

Quelle: Wikipedia
 
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Ludwig Georg Simpert von Baden-Baden (1702-1761)

Ludwig Georg Simpert von Baden-Baden kam am 7. Juni 1702 als Sohn des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden-Baden und dessen Gemahlin Franziska Sibylla Augusta von Sachsen-Lauenburg in Ettlingen zur Welt. Ludwig Georg übernahm am 22. Oktober 1727 im Alter von 25 Jahren die Regentschaft von seiner Mutter, die nach dem Tode von Ludwig Wilhelm die Markgrafschaft Baden-Baden verwaltet hatte. Franziska Sibylla Augusta zeigte sich in Geldgeschäften als sehr geschickt und schaffte es nicht nur, die Schulden der Markgrafschaft zu tilgen, sondern übergab Ludwig Georg bei dessen Amtsantritt noch ein beachtliches Vermögen. Eine große militärische Laufbahn, wie sie sein Vater hatte, erreichte Markgraf Ludwig Georg nicht, er frönte viel lieber seiner Jagdleidenschaft, weshalb er "Jägerlouis" genannt wurde. Er war von 1707 bis 1731 Inhaber des 4. Kreis-Infanterie-Regiment (mixt.) des Schwäbischen Reichskreises (1717 Generalwachtmeister zu Fuß, 1728 Generalfeldmarschallieutenant), doch während des polnischen Thronfolgekrieges jagte er lieber auf seinen Besitzungen in Böhmen. Er kehrte erst nach dem 1735 in Wien geschlossenen Präliminarfrieden zum Wiener Vertrag zurück.

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Joseph I. von Portugal (1714-1777)

Joseph I. von Portugal kam am 6. Juni 1714 als Sohn des Königs Johanns V. von Portugal und dessen Gemahlin Erzherzogin Maria Anna von Österreich in Lissabon zur Welt. Der aus Hause Braganza stammende Joseph I. war von 1750 bis 1777 König von Portugal. Während der Regierungszeit seines Vaters kritisierte er dessen Verschwendungssucht und Unterstützung der Inquisition. Als Joseph nach dem Tode seines Vaters 1750 den Thron bestieg, berief er deshalb Adlige in seinen Beraterkreis, die in Opposition zu seinem Vater gestanden hatten. Joseph war als Herrscher mehr an seinen Bauten, der Kirche und der Oper als an den Regierungsgeschäften interessiert.

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Johann I. von Dänemark (1455-1513)

Johann I. von Dänemark kam am 5. Juni 1455 als Sohn des Königs Christian I. von Dänemark und dessen Gemahlin Dorothea von Brandenburg in Aalborg zur Welt. Johann I. war König von Dänemark, König von Norwegen  und als Johann II. König von Schweden, sowie Herzog von Schleswig und Holstein. Nach dem Tod Christians I. am 22. Mai 1481 folgte Johann ihm als dänischer König nach. Die Regierungsübernahme verlief reibungslos, da die dänischen Landthingen Johann bereits 1467 gehuldigt hatten und seine Mutter, die Königinwitwe Dorothea, ihn als Thronfolger unterstützte. Ende 1482 kam es zur Einigung, dass Johann I. und sein Bruder Friedrich zu Herzögen gewählt wurden. Johann I. übernahm bis zur Volljährigkeit seines Bruders 1489 die Regentschaft für ihn. König Johann I. und sein Bruder Friedrich rüsteten zur Eroberung der Bauernrepublik ein Heer aus, dem etwa 150 Ritter aus den Adelsgeschlechtern Schleswigs und Holsteins sowie eine größere Anzahl Söldner angehörten. Auch zwei Vettern König Johanns, die Grafen Adolf und Otto von Oldenburg, schlossen sich dem Heereszug an. Am 17. Februar 1500 erlitt dieses Aufgebot in der Schlacht bei Hemmingstedt eine vernichtende Niederlage. Ein Großteil der Ritter sowie die beiden Oldenburger Grafen fielen in der Schlacht. Der König und sein Bruder entkamen nur mit knapper Not nach Meldorf und flohen dann weiter in ihre Herzogtümer.

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