Jahrestage von Persönlichkeiten:
Die Genealogien dieser Persönlichkeiten befinden sich im Stammbaum-Netzwerk und in den jeweiligen Familienbüchern.
Eugen Franz Prinz von Savoyen-Carignan (1663-1736)

Eugen Franz Prinz von Savoyen-Carignan kam am 18. Oktober 1663 als Sohn des Grafen von Soissons, Eugen Moritz von Savoyen-Carignan, und dessen Gemahlin Olympia Mancini, der früheren Mätresse des französischen Königs Ludwig XIV., in Paris zur Welt.

Eugen gehörte dem europäischen Hochadel an. Seine Familie besaß Verbindungen zu den spanischen und österreichischen Habsburgern genauso wie zu den französischen Bourbonen und den deutschen Häusern Wittelsbach und Baden-Baden. Von diesen grenzüberspannenden verwandtschaftlichen Beziehungen profitierte Eugen vor allem zu Beginn seiner militärischen Karriere. Bei der Wahl seiner Dienstherren achtete er nicht darauf, in welchem Land er Dienst tun wollte - eine Einstellung, die keine Besonderheit für den europäischen Adel der Frühen Neuzeit war.

Unter dem Namen "Prinz Eugen" bekannt, war einer der bedeutendsten Feldherren des Habsburgerreiches, dessen Stellung als Großmacht er wesentlich ausbaute. Er war ab 1697 Oberbefehlshaber im Großen Türkenkrieg.

Franz Thaddäus Joseph von Waldburg-Zeil (1778-1845)

Fürst Franz Thaddäus Joseph von Waldburg zu Zeil und Trauchburg kam am 15. Oktober 1778 auf Schloss Zeil in Leutkirch (Allgäu) zur Welt. Er war ein Standesherr der Königreiche Bayern und Württemberg und 1819 Präsident der württembergischen Ständeversammlung. Er entstammte der Linie Zeil des alten oberschwäbischen Adelsgeschlechts der Truchsesse von Waldburg. Er verstarb am 5. Dezember 1845 auf Schloss Zeil.

Leben und Wirken

Franz war der Sohn des Fürsten Maximilian von Waldburg zu Zeil und Trauchburg (1750-1818) und der Fürstin Maria Johanna Josepha (1751-1797). 1819 ernannte ihn König Wilhelm zum Präsidenten der württembergischen Ständeversammlung, die die Verfassung des Königreichs Württemberg verabschiedete. Danach war Fürst Franz von 1820 bis 1845 Mitglied der württembergischen Kammer der Standesherren und erbliches Mitglied der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns.

Friedrich I. von Dänemark (1471-1533)

Friedrich I. (dänisch und norwegisch Frederik I) kam 7. Oktober 1471 in Hadersleben zur Welt. Er war von 1490 bis 1533 Herzog von Schleswig und Holstein, von 1523 bis 1533 König von Dänemark und von 1524 bis 1533 auch König von Norwegen. Er verstarb am 10. April 1533 in Gottorf.

Leben

Friedrich war der vierte und mit Abstand jüngste Sohn von König Christian I. von Dänemark, Norwegen und Schweden und dessen Gemahlin Dorothea von Brandenburg, der jüngsten Tochter des Markgrafen Johann von Brandenburg. Er galt als Liebling seiner Mutter.

Bereits als Kind wurde Friedrich Kanonikus zu Köln.

Karl Borromäus (1538-1584)

Karl Borromäus (italienisch Carlo Borromeo) kam am 2. Oktober 1538 als Sohn des Gilberto Borromeo und dessen Gattin Margeritha de Medici auf der Burg von Arona am Lago Maggiore zur Welt. Er stammte aus dem italienischen Adelsgeschlecht Borromeo und wird in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt.

Im Vorantreiben des Konzils von Trient spielte er eine wichtige Rolle. Als Neffe von Pius IV. war er Kardinalnepot, gab jedoch freiwillig seinen privilegierten Platz an der Kurie auf, um 1565 das als heruntergekommen geltende Erzbistum Mailand zu übernehmen, welches durch sein Wirken zu einer Vorzeigediözese wurde. Bereits zuvor hatte er 1561 in der zum Erzbistum Mailand gehörigen Universitätsstadt Pavia das Studenteninternat Collegio Borromeo gegründet, um vor allem ärmeren Studenten zu helfen, die nicht über ausreichende Geldmittel für einen Studienaufenthalt in Pavia verfügten.

Heinrich III. von England (1207-1272)

Heinrich III. von England kam am 1. Oktober 1207 in Winchester zur Welt. Er stammt aus dem Haus Plantagenet ist trotz seiner langandauernden Herrschaft von 1216 bis 1272 einer der weniger bekannten Herrscher Großbritanniens.

Geboren wurde er 1207 als Sohn des Königpaares Johann Ohneland und Isabella von Angoulême. Im Alter von neun Jahren folgte er seinem Vater auf den Thron. Das Land wurde daher bis 1227 von unterschiedlichen Regenten geführt. Heinrich heiratete Eleonore von der Provence, mit der er neun Kinder hatte. Sein ältester Sohn Eduard, genannt "Longshanks" folgte ihm auf den Thron.

Vinzenz I. Gonzaga (1562-1612)

Vincenzo I. Gonzaga kam am 22. September 1562 in Mantua zur Welt. Er war der Sohn des Herzogs Guglielmo Gonzaga und regierte als dessen Nachfolger vom 14. August 1587 bis 9. Februar 1612 als Herzog von Mantua und von Montferrat.

Leben

Herzog Vincenzo war der bedeutendste Vertreter seines Geschlechtes. Er war einer der großen Renaissancefürsten. Unter seiner Regentschaft wurde Mantua ein Zentrum der Kunst in Italien. Er befreite den Dichter Tasso aus der Gefangenschaft und holte den jungen Claudio Monteverdi an seinen Hof. Obwohl die finanzielle Unterstützung von Seiten Vincenzos sehr begrenzt war, entwickelte Monteverdi sich am Hofe des Herzogs zum größten Komponisten seiner Zeit. Monteverdi lebte bis zum Tode des Herzogs 25 Jahre am Hofe in Mantua. Hier entstand neben Madrigalen und Motetten der italienischen Renaissance auch seine erste Oper L’Orfeo.

Salome Alt von Altenau (1568-1663)

Salome Alt (ab 1609 Alt von Altenau) wurde am 21. September 1568 als Tochter des  wohlhabender Kaufmanns und Ratsherrn in der fürsterzbischöflichen Stadt Salzburg, Wilhelm von Alt geboren. Ihr Geburtshaus war in der heutigen Sigmund-Haffner-Gasse 6.

Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ist von der Schönheit der Kaufmannstochter Salome Alt so angetan, dass er sie zu seiner Lebensgefährtin macht. Das Gerücht, er hätte sie auch geheiratet, kann bis heute nicht bewiesen werden. Sie wird von Chronisten als groß gewachsen, mit rotbraunem Haar, klaren grauen Augen, breiter Stirn und als die Schönste der Stadt beschrieben.

Salome Alt von Altenau schenkt dem Erzbischof 15 natürliche Kinder, von denen fünf früh sterben, zwei der Söhne verheiraten sich und zwei werden Mönche.

Diözesanbischof DDR. Klaus Küng

Klaus Küng (* 17. September 1940 in Bregenz, Vorarlberg) ist ein österreichischer Geistlicher und römisch-katholischer Bischof. Von 1989 bis 2004 war er Bischof der Diözese Feldkirch und von 2004 bis 2018 Bischof der Diözese St. Pölten.

Leben

Klaus Küng, jüngstes von vier Kindern des Stadtarztes Josef Küng und Renelde Küng, verbrachte seine Jugend in Feldkirch. Er maturierte 1958, unter anderem mit Erwin Kräutler, am Bundesgymnasium Feldkirch und studierte zunächst Medizin an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und an der Universität Wien, wo er 1964 zum Dr. med. promoviert wurde.

Harry Weil Jr. (1931-2016)

Harry Weil Jr. wurde am 10. September 1931 in Bregenz geboren. Er zog dann mit seinen Eltern nach Hohenems, wo er die Volksschule besuchte. Die Familie wohnte im Haus Schweizerstraße 19 [eh. Israelitengasse 37, Sulzergasse 2, "Rabbinerhaus"].

1938, kurz nach dem 'Anschluss', flüchteten seine Eltern mit ihm in die Schweiz und über Frankreich in die Vereinigten Staaten. Das Schiff "Ile de France" kam im April 1938 in die New York City an.

Von Juni 1939 bis September 1939 wohnte die Familie in New Brunswick (New Jersey) und danach bis 1948 in Chicago (Illinois).

Von 1948 bis 1955 leistete er bei der US Navy und bei der US Air Force seinen Militärdienst ab. 1952 war er in Korea im Kriegseinsatz und wurde mit dem "Purple Heart" ausgezeichnet.

Dr. Johann "Georg" Waibel (1828-1908)

Johann "Georg" Waibel (* 28. August 1828 in Dornbirn; † 22. Oktober 1908 ebenda) war ein österreichischer Politiker, Arzt und Langzeitbürgermeister der Stadt Dornbirn. Waibel war von 1878 bis 1897 Abgeordneter des Abgeordnetenhauses des österreichischen Reichsrats, von 1890 bis 1908 Abgeordneter zum Vorarlberger Landtag und von 1869 bis zu seinem Tod Bürgermeister seiner Heimatstadt.

Leben und Wirken