Der Familienname Schneider

Schneider ist ein häufiger deutscher Familienname. Er entstand nicht nur aus der Berufsbezeichnung des Schneiders, denn das Schneiden ist auch eine Tätigkeit bei anderen Berufen, z. B. dem Röder (von roden) oder dem Brettschneider, dem norddeutschen Schröder oder Schrader. Letztgenannte gehen auf niederdeutsch schroden "hauen" oder "schneiden, abschneiden, zurechtschneiden" zurück; der norddeutsche Schröder ist somit ein süddeutscher Schneider.

Varianten: Schneiders, Schneyder, Schneiter, Schnider (schweizerisch), Schnyder (schweizerisch), Snider (niederdeutsch), Snyder (niederdeutsch, amerikanisierte Form), Sneijder (niederländisch), Snijders (niederländisch), Snyders (niederdeutsch, amerikanisierte Form)

Folgende bedeutungsmäßig identische Namen sind in Norddeutschland verbreitet: Schröder, Schroeder, Schrader

Von Schneider gibt es weniger Zusammensetzungen als von anderen häufigen Familiennamen. Beispiele:

Der Familienname Zinner

Bei "Zinner" handelt sich um einen sogenannten "Berufsnamen", bei dem eine ursprüngliche Berufsbezeichnung zu einem Familiennamen wurde. Am deutlichsten zeigt sich das bei Familiennamen wie Fischer, Müller oder Tischler. Weniger offensichtlich ist das bei Berufen, die es heute nicht mehr gibt, wie im Falle von Zinner. Hier liegt wahrscheinlich der Beruf des Zinngießers zugrunde, der Haushaltsgefäße (Kannen, Becher, Krüge, Schüsseln) aus Zinn produzierte bzw. diese mit Zinn überzog, also verzinnte.

Der Familienname Zinner wird mindestens 1173-mal in mindestens 19 Ländern (USA, Deutschland, Österreich, Russland, Kanada, Ungarn, Schweiz, ...) benutzt. Im Telefonbuch Österreich findet man die meisten Zinner in Niederösterreich (79), Wien (35), Steiermark (18) und Oberösterreich (12). In Niederösterreich gibt es vor allem im Bezirk Zwettl im Waldviertel diesen Familiennamen. Im Grundbesitzerverzeichnis von 1825 scheint der Name Zinner in Oberösterreich nicht auf. In Deutschland kommt der Name hauptsächlich in Bayern vor. 

Wappen derer von Reitnaw in Siebmachers Wappenbuch von 1605

Raitenau ist der Name eines süddeutschen Adelsgeschlechts, das vom 14. bis ins 17. Jahrhundert im Bodenseeraum angesiedelt war.

Geschichte der Herren und Grafen von Raitenau

Die Raitenauer sollen ursprünglich in der Herrschaft Lenzburg auf einer Burg mit ihrem Namen sowie in Chur angesiedelt gewesen sein. Seit 1325 sind die Raitenaus in Vorder-Raitenau (auch: Unter-Raitenau) im Allgäu in der Nähe von Lindau nachgewiesen.

Die Raitenaus verkauften 1376 ihre Wasserburg Unter-Raitenau an Hans Hübschlin, einen Patrizier aus Ravensburg. In der Folge sind Raitenauer in Diensten der Klöster St. Gallen und Lindau, der Grafen von Montfort und der Habsburger. Seit dem 15. Jahrhundert besaßen sie die Burg Ober-Lochau und auch die alte Burg Hofen.

Stammwappen der Khuen von Belasi

Die Khuen von Belasy (Belasi) sind ein altes, aus Tirol stammendes Adelsgeschlecht, das im 16. Jahrhundert auch in Niederösterreich und Böhmen ansässig wurde und in mehreren Linien verzweigt war.

1640 erfolgte die Erhebung der Familie in den Reichsgrafenstand. Die Familie ist bis heute in Südtirol ansässig.

Geschichte

Die Khuen (auch Khuon, Khun etc.) stammen von Egno oder Egino in der Grube de Tramino (Tramin) ab, der in Bozen am 13. und 14. Juli 1111 urkundlich auftritt. Die Stammreihe beginnt mit Egeno in der Grube von Tramin, der von 1209 bis 1229 urkundlich erscheint. Als ritterliches Geschlecht erscheint es erstmals 1311 im Kriegsdienst der Traminer Dorfgemeinde.

Jemand kam einmal auf die Idee den Datenschutz auch bei Todesanzeigen anzuwenden.

Während in manchen Regionen die Tradition beibehalten wurde, in den Todesanzeigen die Trauernden mit Vornamen und Familiennamen anzuführen, gibt es Regionen wo nur die Vornamen vermerkt sind.

Außer den Kindern, Enkeln, UrEnkeln, ... sind oft auch die Vornamen von Personen angeführt, die nicht zur Verwandtschaft gehören. Die Leser haben es deshalb sehr schwer in den Todesanzeigen die richtigen verwandtschaftlichen Zusammenhänge zwischen den Trauernden und den Verstorbenen zu erkennen.

Dieser mehr als merkwürdige Datenschutz veranlasst so manchen Verfasser von Todesanzeigen zu außergewöhnlicher Kreativität.

Bürgermusik Au anno 1929
Bei dieser Todesanzeige ist man zudem nicht sicher, wie der Text eigentlich gemeint ist.

Solche Todesanzeigen und Kuriosa hat Dr. Christian Sprang aus Wiesbaden auf seiner Webseite http://www.todesanzeigensammlung.de gesammelt. Vielleicht findet sich hier auch einmal eine Todesanzeige ohne Text, die dann als Vorlage für Todesanzeigen mit perfektem Datenschutz verwendet werden könnte.

 

Protest gegen EU-Urheberrechtsreform - Kritik kommt von unterschiedlichen Seiten

Die geplante Reform könnte dazu führen, dass das freie Internet erheblich eingeschränkt wird. Selbst kleinste Unternehmen müssten fehleranfällige und technisch unausgereifte Upload-Filter für sämtliche ihrer Inhalte einsetzen (Artikel 13) und für minimale Textausschnitte aus Presseerzeugnissen Lizenzen erwerben, um das sogenannte Leistungsschutzrecht für Presseverleger einzuhalten (Artikel 11). Dies könnte die Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit deutlich beeinträchtigen.

Stoppt die Zensurmaschine – Rettet das Internet! #Uploadfilter #Artikel13

  • Gegen die Reform protestieren rund fünf Millionen Menschen in einer Petition, 145 Bürgerrechts- und Menschenrechtsorganisationen, Wirtschafts- und IT-Verbände (darunter Bitkom, der deutsche Start-Up-Verband oder der Chaos-Computer-Club), Internet-Pioniere wie Tim Berners-Lee, Journalistenverbände sowie auch Kreativschaffende.
  • YouTuber wollen gegen Artikel 13 auf die Straße gehen. Millionen junge Fans sind richtig wütend: Webstars wie Gronkh und Unge rufen zum Protest gegen die EU-Urheberrechtsreform auf. Vor allem für die CDU kommt der Widerstand zur Unzeit.
  • Protest gegen Uploadfilter und EU-Urheberrechtsreform in Berlin: Das Bündnis "Berlin gegen 13" rief am 2. März 2019 zu einer Demonstration gegen die EU-Urheberrechtsreform auf.
  • EU-Copyrightreform: Spontandemos gegen Artikel 13 und Abstimmungs-Vorverlegung - "Nie mehr CDU". Die Pläne für eine Vorverlegung der Abstimmung zur EU-Urheberrechtsreform trieb in fünf Städten spontan Tausende Menschen auf die Straße.
  • Freie Meinungsäußerung im Netz in Gefahr? "Gegen die Zensurmonster": Protest gegen geplante EU-Urheberrechtsreform in Kassel.
  • „Diesel-Filter statt Upload-Filter“ – Demonstration gegen EU-Urheberrechtsreform. In Berlin haben sich mehr als tausend Menschen versammelt, um gegen mögliche Upload-Filter zu demonstrieren. Die Wut richtete sich gegen die Bundesregierung.
  • Auch die Autorenschaft der Wikipedia protestiert gegen Teile der geplanten EU-Urheberrechtsreform, die nun vom Parlament der Europäischen Union verabschiedet werden soll. Die deutschsprachige Wikipedia, die Platz sieben unter den am häufigsten aufgerufenen Webseiten im deutschen Sprachraum belegt, wird deshalb am 21.03.2019 für 24 Stunden keine enzyklopädischen Inhalte präsentieren”.
  • #SaveYourInternet: Raise Your Voice & Act Against Article 13: Contact Your MEPs and Government
  • Unterschreiben Sie die Petition: Stoppt die Zensurmaschine – Rettet das Internet!

verwandten.info unterstützt den Protest gegen die EU-Urheberrechtsreform

Sforza-Wappen der nicht-mailändischen Linien

Die "Attendolo" waren eine Familie wohlhabender Bauern, die ursprünglich aus Cotignola im Ravenna-Gebiet stammten. Sie sind die Vorfahren der berühmten im 15. Jahrhundert entstandenen Sforza-Dynastie, welche ihren Sitz in Mailand hatten.

Wappen

Beim Wappen handelt es sich um das ursprüngliche Wappen des Hauses Sforza, welches von den nicht-mailändischen Linien der Familie fortgeführt wurde.

Beschreibung: Azurblaues Schild mit zügellosem goldenen Löwen mit rot blitzenden Krallen, in der Pranke ein grün-goldener Quittenzweig.

Wappen des Königreichs Aragón

Das Königreich Aragón (aragonesisch Reino d’Aragón, katalanisch Regne d’Aragó, spanisch Reino de Aragón) war ein Staatsgebilde des mittelalterlichen Spaniens, welches von 1035 bis 1707 existierte.

Das Königreich Aragón ging 1035 durch eine Abspaltung aus dem baskischen Königreich Navarra unter einem Seitenzweig des Hauses Jiménez hervor. Im ersten Jahrhundert seines Bestehens konnte es sich neben dem Königreich Navarra, dem aus dem Königreich Asturien hervorgegangenen Königreich León-Kastilien und dem wiederum davon abgespaltenen Königreich Portugal als eines der vier wichtigsten christlichen Reiche auf der Iberischen Halbinsel etablieren. Ursprünglich auf die Südausläufer der Pyrenäen begrenzt konnte es im Zuge der Reconquista gegen das muslimische Al-Andalus territorial erheblich nach Süden expandieren.

Wappen von Liechtenstein

Die Grafschaft Vaduz war ein Territorium im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Sie entstand 1342 durch Erbteilung als Teil der Grafschaft Werdenberg. Der Grafschaft wurde 1396 die Reichsunmittelbarkeit gewährt, nachdem vier Jahre zuvor die Ansprüche der Grafen zu Werdenberg geendet hatten. Die gräfliche Linie von Vaduz starb 1416 aus und die Freiherren von Brandis übernahmen die Herrschaft.

Ab 1507 beherrschten die Grafen von Sulz Vaduz sowie die nördlich davon gelegene Herrschaft Schellenberg. Sie verkauften 1613 beide an die Grafen von Hohenems. Wegen der jahrelangen exzessiven Hexenverfolgungen und der widerrechtlichen Aneignung des Vermögens der Hingerichteten wurde am 12. Mai 1681 gegen den regierenden Grafen Ferdinand Karl von Hohenems (1650–1686) die Reichsexekution eingeleitet und der Kemptener Fürstabt Rupert mit ihrer Durchführung beauftragt.

Wappen Von Bentele

Familienname

Beim Familiennamen Bentele handelt sich um eine schwäbisch/alemannische Kurzform des männlichen Vornamens Pantaleon. Heute ist der Name im südlichen Baden-Württemberg und dort besonders in den Landkreisen Ravensburg und Bodenseekreis verbreitet.

Bei der Dudendeutung ist -le kein Suffix, sondern ein aus -leon durch Wegfall von (on) entstandenes -le(on). So entstand der relativ seltene Nachname Pantele. Bei der Änderung von Pante in Bente entstand der auch noch immer selten vorkommende Name Bantleon.