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Jahrestage von Persönlichkeiten:

Franz Joseph von Österreich (1830-1916)

Franz Joseph I. von Österreich, auch Erzherzog Franz Joseph Karl von Österreich aus dem Haus Habsburg-Lothringen, wurde am 18. August 1830 auf Schloss Schönbrunn in Wien geboren. Er war vom 2. Dezember 1848 bis zu seinem Tod Kaiser von Österreich. Mit einer Regierungszeit von nahezu 68 Jahren übertraf er jeden anderen Regenten seiner Dynastie. Gleichzeitig war er Apostolischer König von Ungarn und König von Böhmen. Nach den revolutionären Erhebungen von 1848 war sein Onkel Ferdinand I. als Kaiser nach Meinung der Dynastie zu schwach, die Regierung fortzusetzen. Franz Josephs Vater, Franz Karl von Österreich, verzichtete auf die Nachfolge. Daher trat der erst 18-jährige Franz Joseph am 2. Dezember 1848 auf Wunsch seiner Familie die Nachfolge als Kaiser von Österreich an.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Werner Fend (1926-1997)

Werner Stefan Fend kam am 9. August 1926 im Schloss Unterstinkenbrunn in Niederösterreich zur Welt. Die Schwester seiner Mutter war zu dieser Zeit Hebamme im Schloss. Drei Tage nach seiner Geburt kam er mit seiner Mutter nach Vorarlberg.

Fend war als einer der gefragtesten Tierfilmer immer auf Suche nach den Geheimnissen der Natur. Die Bezeichnung "Großwildjäger" hörte Fend für sich nicht gern. "Ich habe sehr wohl Tiger geschossen, aber nur Tiere, die Menschenfresser waren und oft ganze Dörfer terrorisierten."

Tiere in Zoos waren ihm immer ein Gräuel. "Wer gibt uns das Recht, eine Großkatze durch einen Reifen springen zulassen oder einen Elefanten dazu zu bringen, einen Kopfstand zu machen?" fragte er, der zeitlebens dafür eintrat, den Tieren Respekt entgegenzubringen.

Von 1940 bis 1943 besuchte er die Lehrerbildungsanstalt in Feldkirch. Während des Zweiten Weltkriegs war er bei der Deutschen Luftwaffe, wo er am 6. April 1945 in der nordböhmischen Stadt Oschitz verwundet wurde. Nach dem Krieg besuchte er erneut die Lehrerbildungsanstalt Feldkirch, um im Jahre 1946 die Lehramtsprüfung abzulegen. In den Jahren 1946 bis 1950 war er als Lehrer (Schulleiter) in der einklassigen Schule in Innerberg (Montafon) tätig. Von 1950 bis 1952 war er Englisch-Lehrer an der Hauptschule in Bludenz. In der Zeit von 1952 bis 1954 erhielt er ein Fullbrigth Stipendium an der Columbia Universität, New York (einer von 2 Studenten in Österreich). 1956 wurde er Assistent und Journalist der Universität Hamburg, Zoologische Abteilung, in Indien. 1958 war er als Freier Journalist für das Wochenmagazin BUNTE in Deutschland tätig. 1962 war der Beginn seiner Filmkarriere beim ZDF in Deutschland. Seine Arbeit in den Dschungelgebieten Südostasiens machten Werner Fend als Tierfilmer international bekannt.

1990 wurde ihm vom Wissenschaftsministerium in Wien der Titel "Professor" verliehen. 1995 erhielt er durch den deutschen Bundespräsidenten Roman Herzog das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.

 Werner Fend 1926 - Buch "Ich jagte Menschenfresser"Literatur

  • Tiger vor der Kamera (1968)
  • Tiger - Ein Jagdbericht aus dem indischen Bergdschungel (1975)
  • Die Tiger von Abutschmar
  • Jagdabenteuer im indischen Dschungel (1982)
  • Ich jagte Menschenfresser
  • Abenteuer mit Menschen, Tieren und Dämonen (1984)
  • Mein Dschungelbuch (1991)

Filme

  • Auf den Spuren der letzten Kopfjäger
  • Bleib bei uns, sanfter Koloss
  • Das Geheimnis der silbernen Götter
  • Der Geisterberg von Borneo
  • Der Palast der 1000 Winde
  • Die Nasenaffen von Borneo
  • Die Werner-Fend-Story
  • Dschungel am Rande des Himmels
  • Elefant im Glück
  • Fast ausgerottet der Liebe wegen
  • Die Feinschmeckeraffen von Borneo
  • Ich jagte den Menschenfresser
  • Im Dschungel des Löwenkönigs
  • Im Rachen des Satans
  • Königssöhne
  • Laru, der Schlangenboy
  • Mein Dschungelbuch (27 Folgen)
  • Schlangenkämpfe, Schlangentänze
  • Sri Lanka, Trauminsel der Tiere
  • Tiere, Dschungel, Abenteuer

Ehrungen

  • Verleihung des Titels Professor durch die Republik Österreich (1990)
  • Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (5. Oktober 1995)

Quellen: Private Quellen, Vorarlberger Landesarchiv, Wikipedia, Vorarlberger Nachrichten, Bücher

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk

Georg I. von Sachsen (1832-1904)

Friedrich August Georg Ludwig Wilhelm Maximilian Karl Maria Nepomuk Baptist Xaver Cyriacus Romanus von Sachsen (* 8. August 1832 in Pillnitz; † 15. Oktober 1904 ebenda) aus dem Haus der albertinischen Wettiner war 1902 bis 1904 König von Sachsen.

Georg wurde als dritter Sohn von Prinz Johann von Sachsen und Prinzessin Amalie von Bayern geboren. 1849/50 besuchte er für etwa sechs Monate Vorlesungen an der Universität Bonn. Seine Militärzeit absolvierte er von Mai 1852 bis Oktober 1853 in der Garnison in Radeberg, zuerst als Leutnant, dann als Hauptmann. 1854 wurde sein Vater König, womit er hinter seinem Bruder an die zweite Stelle in der Thronfolge rückte. Von 1855 bis zu seiner Thronbesteigung war er Vorsitzender des Sächsischen Altertumsvereins, der sich um die Denkmalpflege verdient machte. Im Deutschen Krieg von 1866 befehligte Georg die 1. Reiterbrigade der Sächsischen Armee. Im Deutsch-Französischen Krieg kommandierte er erst die 1. Infanterie-Division Nr. 23 und ab dem 19. August 1870, nachdem sein Bruder Kronprinz Albert das Kommando über die Maasarmee übernommen hatte, das gesamte XII. (I. Königlich Sächsisches) Armee-Korps. Das Kommando über dieses Korps hatte er bis zum 29. März 1900 inne. Georg vertrat Sachsen bei der Ausrufung Wilhelms I. zum Deutschen Kaiser („Kaiserproklamation“) am 18. Januar 1871 im Schloss Versailles. 1888 wurde er als zweiter Sachse zum Generalfeldmarschall der Preußischen Armee ernannt. 1873, nach dem Tod seines Vaters und der Thronbesteigung seines Bruders, rückte er an die erste Stelle der Thronfolge.

Am 19. Juni 1902 folgte Georg im Alter von knapp 70 Jahren seinem verstorbenen Bruder Albert auf den Thron Sachsens. In seine Regierungszeit von nur zwei Jahren, während der er äußerst unpopulär war, da er anders als zuvor in ähnlicher Situation sein Großvater Maximilian nicht zugunsten seines Sohnes Friedrich August auf den Thron verzichtete, fällt der Textilarbeiterstreik in Crimmitschau. In der Folge einer Influenza, die er sich im Frühjahr 1904 zugezogen hatte, starb der König am 15. Oktober 1904 in Pillnitz.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Heiliger Gebhard (949-995)

Gebhard II. von Bregenz, auch Gebhard von Konstanz genannt, wurde am 7. August 949 als Sohn des Grafen Ulrich VI. von Bregenz und dessen Gemahlin Dietburga von Sulmetingen in der Bregenzer Oberstadt geboren. Er kam durch einen Kaiserschnitt zur Welt - seine Mutter starb unmittelbar vor seiner Geburt.

Gebhard wurde in der Domschule von Konstanz erzogen, von seinem Onkel Konrad zum Priester geweiht und 979 von Kaiser Otto II., zu dem er enge Beziehungen pflegte und dem er als geistliche Berater diente, zum Bischof von Konstanz, der damals größten deutschen Diözese, ernannt und im Mainzer Dom geweiht. 980 besuchte Otto II. ihn in Kostanz, 988 und 994 auch Otto III., dessen Patenonkel Gebhard war.

Als zweiter Nachfolger von Konrad von Konstanz setzte Gebhard dessen Reformarbeit fort, die Mönche mussten ein strengeres Leben führen. Er reiste unermüdlich, besuchte Klöster, weihte Kirchen und gründete 983 das Benediktinerkloster Petershausen als erstes bischöfliches Eigenkloster; für sein Kloster brachte er eine Kopf-Reliquie von Gregor dem Großen nach Konstanz. Er soll einen auf allen Vieren kriechenden Lahmen geheilt haben, indem er ihn an seinem Stab aufrichtete. Schon bald nach seinem Tod (995) verehrte man ihn als Heiligen. Bischof Ulrich II. von Konstanz sanktionierte diese Verehrung 1134 mit der "feierlichen Erhobung seiner Gebeine" , was einer Heiligsprechung gleichkam. Das Bistum Konstanz hatte damit nach Konrad (1123 heiliggesprochen) und dem Katakombenheiligen Pelagius seinen dritten "Hausheiligen".

Gebhard wurde in dem von ihm gegründeten Kloster Petershausen beigesetzt. Seine Reliquien wurden jedoch 1530 von Bilderstürmern in den Rhein geworfen.

Ab 1670 sind Wallfahrten auf den Gebhardsberg bei Bregenz dokumentiert. 1723 wurde die dortige Kapelle St. Gebhard geweiht. 1821 wurde dort eine Armreliquie aus dem aufgehobenen Kloster Petershausen untergebracht.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Alfons Luger (1869-1945) - Selbstporträt

Alfons Luger (* 1. August 1869 in Dornbirn; † 14. Juni 1945 ebenda) war ein österreichischer Genre- und Landschaftsmaler.

Luger war der jüngere Bruder des Malers und Politikers Engelbert Luger (1861–1926), der ab 1910 Bürgermeister von Dornbirn war.

Nach dem ersten Malunterricht bei seinem Bruder bildete er sich ab 1892 in Ulm und Stuttgart aus. Später studierte er an der Allgemeinen Zeichenschule in Wien und seit dem 3. November 1897 an der Königlichen Akademie der Künste in München bei Nikolaus Gysis, Martin von Feuerstein und Ludwig von Löfftz.

Nach den Studien kehrte Alfons Luger nach Dornbirn zurück und arbeitete gemeinsam mit seinem Bruder an kirchlichen Gemälden. 1904 errichtete Alfons Luger auf dem Kellenbühel Nr. 4 im Dornbirner Oberdorf ein Wohn- und Atelierhaus nach dem Entwurf des Architekten Josef Schöch, das später „Pinselburg“ genannt wurde und heute unter Denkmalschutz steht.

Von 1908 bis 1932 war er als Lehrer für Dekorationsmalerei an der Gewerbeschule in Bregenz tätig. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er im Ruhestand in Dornbirn.

Literatur

  • Die Gartenstadt Dornbirn. Ein Heimatbuch zum 50. Jahrestage der Stadterhebung. Dornbirn : Vorarlberger Verlagsanstalt, 1951
  • Alfons Luger. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 5, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1972, S. 355 f. (Direktlinks auf S. 355, S. 356).

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk

Karl I. von Liechtenstein (1569-1627)

Karl von Liechtenstein wurde am 30. Juli 1569 als Sohn des Hartmann II. von Liechtenstein und dessen Gemahlin Anna Maria von Ortenburg geboren. Er genoss eine protestantische Erziehung und die bestmögliche Ausbildung in der Schule der böhmischen Brüder.

Kaiser Rudolf II. berief ihn als Obersthofmeister in das höchste Hofamt, mit dem auch der Vorsitz im Geheimen Rat verbunden war, und das er mit Unterbrechungen bis 1607 versah. Im habsburgischen Bruderzwist schloss er sich der Partei von Erzherzog Matthias an, der ihn 1608 in den erblichen Fürstenstand erhob. Nachdem er sich vorübergehend vom politischen Schauplatz zurückgezogen hatte, trat er 1614 die Regierung im neuerworbenen schlesischen Herzogtum Troppau an.

Während des böhmischen Aufstands bezog der Fürst Stellung für Kaiser Ferdinand II. und wurde im Anschluss an die Schlacht am Weissen Berg 1620 mit der Festnahme und Exekution der Rebellen betraut. 1622 bestellte ihn der Kaiser zum ordentlichen Statthalter und Vizekönig von Böhmen, und er erhielt als erstes Mitglied der Familie den Orden vom Goldenen Vlies.

Karl I. von Liechtenstein verstarb am 12. Februar 1627 im Alter von 57 Jahren. Er wurde in der Fürstengruft in Vranov, Markgrafschaft Mähren beigesetzt.

Quellen: Wikipedia, Fürstenhaus von Liechtenstein

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Arnold Schwarzenegger (2015)

Arnold Alois Schwarzenegger kam am 30. Juli 1947 in Thal, Steiermark zur Welt. Er ist ein österreichisch-amerikanischer Schauspieler, Publizist, Unternehmer, ehemaliger Bodybuilder sowie ehemaliger US-Politiker.

1968 wanderte Schwarzenegger in die USA aus, wo er in den 1970er Jahren Bodybuilding betrieb und Kontakte mit anderen professionellen Sportlern knüpfte.

Ab 1973 besuchte Schwarzenegger Kurse in Betriebswirtschaftslehre an zwei Community Colleges (SMC und WLAC), der UCLA und der UW. Aufgrund seines Visums war es ihm nicht erlaubt, regelmäßig zu studieren. An jeder Einrichtung durfte er nur eine begrenzte Anzahl Kurse belegen. 1979 schloss Schwarzenegger schließlich mit einem Bachelor of Arts in internationaler Wirtschaftslehre an der University of Wisconsin-Superior (UW) ab.

Die US-Staatsbürgerschaft erhielt Schwarzenegger am 16. September 1983. Am 26. April 1986 heiratete der Republikaner Schwarzenegger die Nichte von John F. Kennedy, die demokratische Journalistin Maria Shriver, mit der er vier Kinder hat. Anfang Mai 2011 gab das Paar seine Trennung bekannt. Wenige Tage später erklärte Schwarzenegger, dass er der Vater des Kindes einer jahrelangen Hausangestellten sei. Seine Hausangestellte war zur selben Zeit schwanger, als seine Ehefrau mit Christopher schwanger war.

Von 2003 bis 2011 war er der 38. Gouverneur Kaliforniens. Davor erlangte er vor allem als siebenfacher Mister Olympia sowie dank zahlreicher Hollywoodfilme, insbesondere durch seine Verkörperung des Terminators, internationale Bekanntheit. Diese Rolle brachte ihm 2003, im Vorfeld seiner Kandidatur, den Spitznamen Governator ein.

Durch sein sehr erfolgreiches und turbulentes Leben gilt er als Paradebeispiel, den "amerikanischen Traum" zu leben. Er wurde zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten in den USA und einem der erfolgreichsten Action-Darsteller der Filmgeschichte.

Quelle: Wikipedia

Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg (1516-1592)

Wilhelm V., genannt "der Reiche", kam am 28. Juli 1516 als Sohn des Johann III., Herzog von Jülich-Kleve-Berg, Graf von Mark und Ravensberg und dessen Gemahlin Maria von Jülich-Berg in Düsseldorf zur Welt. Er war von 1539 bis zu seinem Tod Herzog von Jülich-Kleve-Berg sowie Graf von Mark und Ravensberg.

Der Konflikt zwischen Franz I. und Wilhelm V. auf der einen Seite sowie dem Kaiser und Maria von Ungarn, der Statthalterin der Spanischen Niederlande, auf der anderen Seite spitzte sich 1542 im Dritten Geldrischen Erbfolgekrieg zu. Herzog Wilhelm musste trotz seines Siegs, den sein Heer in der Schlacht von Sittard über die habsburgischen Truppen der Spanischen Niederlande erfochten hatte, schließlich kapitulieren, da bei den ausgetragenen Gefechten die erhoffte französische Hilfe ausblieb. Den Vertrag von Venlo vom 7. September musste er akzeptieren und das Herzogtum Geldern inklusive der Grafschaft Zutphen abtreten.

Die mit Jeanne d’Albret nicht vollzogene Ehe wurde 1545 annulliert. Mit der Vermählung mit Maria von Habsburg, einer Nichte Karls V., suchte Wilhelm V. 1546 eine engere Anbindung an das Haus Habsburg.

Als Wilhelm Anfang 1592 starb, hinterließ er ein zwischen den aufständischen Niederlanden und Habsburg, zwischen Protestantismus und Katholizismus zerriebenes Land, das infolge der zunehmenden Regierungsunfähigkeit seines Sohnes Johann Wilhelm in Chaos und Intrigenwirtschaft versank.

Seine Genealogie wird im Stammbaum-Netzwerk und bei Adelsgeschlechter dargestellt.