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Jahrestage von Persönlichkeiten:

Johann Adolf II. zu Schwarzenberg (1799-1888)

Johann Adolf II. Fürst zu Schwarzenberg kam am 22. Mai 1799 als ältester Sohn des Fürsten Josef von Schwarzenberg und seiner Gemahlin Pauline von Arenberg in Wien zur Welt. 

Er war ein österreichischer Diplomat, Vorsitzender der Wirtschaftsgesellschaft in Prag und Wien und gilt als Initiator der Kaiser-Franz-Josephs-Bahn, mit der er von Pilsen Steinkohle nach Wien transportieren wollte.

1825 wirkte er als Sonderbotschafter in Paris, 1835 in Berlin und 1837 in London. Er galt als der führende landwirtschaftliche Experte Europas, war Mitglied in vielen land- u. forstwirtschaftlichen Betrieben, weiters förderte er Vereine für Handel und Gewerbe, sowie für Kunst und Wissenschaften. Seine Anglophilie demonstrierte er durch den Umbau des böhmischen Schlosses Frauenberg im Stil der Tudorgotik.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Philipp II. von Spanien (1527-1598)

Philipp II. von Spanien kam am 21. Mai 1527 als Sohn Karls V. im Palacio de Pimentel, Valladolid zur Welt. Er war ein spanischer Monarch aus der Dynastie der Habsburger (Casa de Austria). Nach dem Tod seines Vaters regierte Philipp die Länder der spanischen Krone (Spanien, Niederlande, Königreich Neapel, Königreich Sardinien, Königreich Sizilien, Herzogtum Mailand sowie das spanische Kolonialreich) und ab 1580 als Philipp I. in Personalunion auch das Königreich Portugal. Als gläubiger Katholik sah er sich berufen den Katholizismus in den von ihm regierten Ländern durchzusetzen und den immer stärker werdenden Protestantismus gewaltsam zurückzudrängen (Spanische Inquisition). Dies führte zu anhaltenden, militärischen Konflikten mit den Niederlanden (Achtzigjähriger Krieg 1568-1648) und England (Englisch-Spanischer Krieg 1585-1604), gegen das er im Jahr 1588 vergeblich die Armada aussandte. Bedingt durch die enormen Gold- und Silberlieferungen aus den amerikanischen Besitzungen erlangte das Spanische Weltreich unter Philipp II. den Höhepunkt seiner globalen Vormachtstellung, was auch zu einer hohen Blüte von Kunst und Kultur führte. Aufgrund der zahlreichen militärischen Konflikte war die spanische Vormachtstellung aber gegen Ende der Regierungszeit Philipps bereits im Niedergang begriffen und er musste dreimal den Staatsbankrott erklären (1557, 1575 und 1596).

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Sir Henry Percy (1364-1403)

Henry Percy kam am 20. Mai 1364 zur Welt. Der englische Adelige war zunächst Freund und Parteigänger, dann Feind von König Heinrich IV. von England. Er spielt in William Shakespeares Drama Heinrich IV. eine bedeutende Rolle.

Percy machte schnell militärische Karriere und wurde im April 1377 von König Eduard III. von England zum Ritter geschlagen. Als eine Hommage an seine Schnelligkeit und Breitschaft zum Angriff auf die schottische Grenze, gaben ihm die Schotten den Namen 'Haatspore' (Hotspur, Heißsporn). Percy's militärischer und diplomatischer Dienst brachte ihm die Anerkennung von König Richard II., jedoch die Percy-Familie unterstützte Henry Bolingbroke (zukünftiger König Heinrich IV. von England), als dieser im Juni 1399 aus seinem Exil zurückkehrte. Percy und sein Vater schlossen sich seinen Streitkräften in Doncaster an und marschierten mit ihnen nach Süden. Nach der Absetzung von König Richard wurden Percy und sein Vater mit Ländereien und Ämtern reichlich belohnt.

Als Heinrich IV. König geworden war und Zusagen, die er den Percy's gegeben hatte, nicht einhielt, rebellierten Henry Percy und sein Vater, sowie sein Onkel Thomas Percy, gegen den König. Am 21. Juli 1403 kam es zur Schlacht von Shrewsbury. Henry Percy war der Anführer des Rebellenheeres. Da jedoch die erhoffte Unterstützung durch den walisischen Rebellenführer Owen Glyndwr ausblieb, hatte 'Hotspur' gegen das zahlenmäßig überlegene Heer des Königs keine Chance. Er wurde in der Schlacht getötet.

König Heinrich IV. bestattete ihn zunächst ehrenvoll in Whitchurch, Shropshire. Als jedoch im Norden Gerüchte zu zirkulieren begannen, Hotspur wäre noch am Leben, ließ er dessen Leichnam exhumieren. Percy's Kopf wurde nach York gebracht, wo er am Stadttor aufgespießt wurde, die anderen vier Teile des Körpers wurden zunächst nach London, Newcastle upon Tyne, Bristol und Chester gebracht, bevor sie schließlich der Witwe Elizabeth Mortimer übergeben wurden.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Johannes von Liechtenstein (1910-1975)

Prinz Johannes Franz de Paula Gabriel Ildefons Felix Klemens Maria Joseph von Liechtenstein, Rufname "Hans", wurde am 18. Mai 1910 als Sohn des Johannes von Liechtenstein und dessen Gemahlin Maria Gabriella geb. Andrássy de Csíkszentkirály in Wien geboren.

Am 16. November 1936 heiratete er Karoline von Ledebur-Wicheln, mit der er vier Kinder hatte.

Prinz Johannes von Liechtenstein war Diplomat. Er verstarb am 22. Jänner 1975 im Alter von 64 Jahren in St. Gallen, Schweiz.

Bericht vom 14.11.1951 in der Zeitschrift "Der Spiegel" - Ausgabe 46/1951

Prinz Johannes von Liechtenstein, 41, Liechtensteiner Diplomat, der im Februar 1951 wegen Uhrenschmuggel ins Gefängnis musste, wurde von der Lörracher Staatsanwaltschaft nachdrücklich erinnert, dass sein Strafkonto von 530 000 DM noch nicht beglichen sei. Prinz Hans war aus der Haft entlassen worden, nachdem er fest versprochen hatte, die Wertersatzstrafe wenigstens zum Teil in Raten abzuzahlen. Bis zum heutigen Tag blieb es jedoch bei dem Versprechen, und Lörrachs Staatsanwalt Ludwig Friedrich, 42, fürchtet, dass von den Liechtensteins auch nicht mehr zu haben sein wird. "Die Aussichten hierfür sind jedenfalls nicht sonderlich günstig."

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Ferdinand Karl von Österreich-Tirol (1628-1662)

Ferdinand Karl von Österreich wurde am 17. Mai 1628 als Sohn des Leopold V. und dessen Gemahlin Claudia de’ Medici in Innsbruck geboren. Er war ein Erzherzog von Österreich und von 1646 bis 1662 Landesfürst von Tirol.

Mit seiner Volljährigkeit 1646 übernahm er die Regierungsgeschäfte seiner Mutter, die diese seit dem Tod seines Vaters im Jahr 1632 ausgeübt hatte. Zur Finanzierung seines ausschweifenden Lebensstils verkaufte und verpfändete er Güter und Rechte. So verschwendete er etwa die riesige Entschädigungssumme, die Frankreich den Tiroler Habsburgern für die endgültige Abtretung der im Krieg verlorenen linksrheinischen Besitzungen (Elsass, Sundgau) sowie Breisach zahlen musste. In seine Zeit fällt auch die Festlegung der staatsrechtlich eindeutigen Grenze zu Graubünden 1652. Ferdinand Karl regierte absolutistisch, berief nach 1648 keinen Landtag mehr ein und ließ seinen Kanzler Wilhelm Biener nach einem Geheimprozess 1651 rechtswidrig hinrichten.

Ferdinand Karl vermählte sich am 10. Juni 1646 mit Anna de’ Medici (1616–1676), mit der er drei Kinder hatte.

Ferdinand Karl von Österreich-Tirol verstarb am 30. Dezember 1662 im Alter von 34 Jahren in Kaltern.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Ferdinand von Spanien (1609-1641)

Ferdinand von Spanien wurde am 16. Mai 1609 als Sohn des Königs Philipp III. von Spanien geboren. Er war ein Prinz aus der spanischen Linie des Hauses Habsburg (Casa de Austria) und diente als Gouverneur spanischer Besitzungen sowie als Feldherr im Dreißigjährigen Krieg. Am 11. März 1619 wurde dem Königssohn der Titel eines Kardinals verliehen. Nachdem am 1. März 1620 auch der Dispens erteilt wurde, konnte Fernando Erzbischof von Toledo werden. Im Dezember 1620 erfolgte die in Aussicht gestellte Standeserhebung der Borghese-Familie.

1633 sollte er dem Kaiser in Deutschland mit einem Heer zu Hilfe kommen, entsandte aber zunächst nur von Italien ein Teilheer unter dem Befehl des Herzogs von Feria, das sich Ende September mit einem bayerischen Liga-Heer bei Ravensburg vereinigte und nach einigen verlustreichen Kämpfen in Süddeutschland in München Winterquartier einnahm. Mit dem von ihm aufgestellten Heer zog er über die Alpen und Innsbruck nach München, wo er die Reste des Feria-Heeres in sein Heer eingliederte. Dieses Heer vereinigte er im September 1634 mit einem kaiserlich-bayerischen Heer unter dem Oberbefehl seines Cousins, des Sohnes von Kaiser Ferdinand II., dem damaligen König von Ungarn und späteren Kaiser Ferdinand III. Mit ihm gemeinsam befehligte er das gesamte Heer in der Schlacht bei Nördlingen. Danach wandte er sich im April 1635 nach den Niederlanden. 1637 suchte er vergeblich das von dem Prinzen von Oranien belagerte Breda zu entsetzen. Am 22. Juni 1638 erfocht er dagegen den glänzenden Sieg bei Calloo über den Grafen Wilhelm von Nassau-Siegen und erzwang die Aufhebung der Belagerung von Geldern. In den folgenden Feldzügen von 1639 und 1640 musste sich Ferdinand auf die Defensive beschränken. Den Feldzug von 1641 eröffnete er mit der Wegnahme von Lens, starb aber am Fieber am 9. November 1641 in Brüssel.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Alois I. von Liechtenstein (1759-1805)

Alois von Liechtenstein wurde am 14. Mai 1759 als Sohn des Fürsten Franz Josef I. von und zu Liechtenstein und dessen Gemahlin Maria "Leopoldine" von Sternberg in Wien geboren. Er war der 9. regierende Fürst von Liechtenstein von 1781 bis 1805.

Alois befasste sich, von kurzfristigen Gastspielen im kaiserlichen Heer abgesehen, von Jugend an mit Verwaltung und Bewirtschaftung. Die Kenntnisse, die er auf seinen Reisen und durch das Studium der entsprechenden Literatur gewann, fanden ihren Niederschlag in einer Modernisierung und Rationalisierung des fürstlichen Gutsbetriebs.

Alois führte neue Produktionsmethoden ein, experimentierte mit Züchtungsergebnissen und liess aus wirtschaftlichen Erwägungen wie auch aus rein botanischem Interesse zahlreiche Nutz- und Zierpflanzen aus Übersee importieren. Daneben charakterisierte ihn eine ausgeprägte Vorliebe für seine Bibliothek, die er durch den Ankauf kompletter Sammlungsbestände erweiterte. Nicht zuletzt war Alois auch auf ein fürstliches Ambiente bedacht. Unter diesem Gesichtspunkt liess er durch den Architekten Joseph Hardtmuth in der Herrengasse in Wien ein neues Majoratspalais errichten. Ferner gestaltete er die Eisgruber Parkanlage mit zahlreichen Zierbauten aus, verpflichtete saisonweise eine Theatertruppe und stellte eine Musikkapelle fest an.

Fürst Alois I. von und zu Liechtenstein verstarb am 24. März 1805 im Alter von 45 Jahren in Wien. Sein Grab befindet sich in der Gruft des Hauses Liechtenstein in Vranov (Mähren).

Quellen: Wikipedia, Fürstenhaus von Liechtenstein

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.

Franz Michael Felder

Franz Michael Felder kam am 13. Mai 1839 in Schoppernau, Vorarlberg zur Welt. Er war ein österreichischer Schriftsteller, Sozialreformer und Bauer.

Leben

Franz Michael Felder wuchs in einfachsten bergbäuerlichen Verhältnissen auf, musste mehrere Schicksalsschläge hinnehmen (u. a. Verlust eines Auges aufgrund eines ärztlichen Kunstfehlers) und hinterließ dabei in Anbetracht seines kurzen Lebens ein reichhaltiges Werk.

Mit seinen nach dem Vorbild von Jeremias Gotthelf geschriebenen sozialkritischen Romanen und Erzählungen widmete er sich der Dorfgeschichte, repräsentiert aber auch den Poetischen Realismus. Der (ultramontane) Klerus feindete ihn stark an.

Mit seinem Schwager Kaspar Moosbrugger (1830-1917) gründete er 1866 die "Vorarlbergische Partei der Gleichberechtigung" (nicht der Geschlechter, sondern der sozialen Klassen). Als Bauer war er unermüdlich tätig für verbesserte Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft und gründete einen Käsehandlungsverein, um das Handelsmonopol der berüchtigten Käsgrafen zu brechen, und eine Viehversicherungswirtschaft.

Nachlass, Splitternachlässe und Sammlungen Franz Michael Felders werden im Franz-Michael-Felder-Archiv der Vorarlberger Landesbibliothek aufbewahrt.

BFranz Michael Felder (1839-1869) - Gedenksäule bei der Pfarrkirche Schoppernau
Franz Michael Felder (1839-1869) - Gedenksäule bei der Pfarrkirche Schoppernau

Werke

  • Nümmamüllers und das Schwarzokaspale. Lindau: Stettner 1863
  • Sonderlinge. Leipzig: Hirzel 1867
  • Reich und Arm. Leipzig: Hirzel 1868
  • Aus meinem Leben, 1869 (veröff. 1904)

Neuausgaben

  • Aus meinem Leben. Mit einem Nachwort von Walter Methlagl. Lengwil: Libelle 2004.
  • Reich und Arm. Eine Geschichte aus dem Bregenzerwalde. Mit einem Nachwort von Karl Wagner, hrsg. von Ulrike Längle u. Jürgen Thaler. Lengwil: Libelle 2007.
  • Nümmamüllers und das Schwarzokaspale. Ein Lebensbild aus dem Bregenzerwald, hrsg. von Ulrike Längle u. Jürgen Thaler. Mit einem Nachwort von Hermann Kinder. Lengwil: Libelle 2013

Literatur

  • Constantin von Wurzbach: Felder, Franz Michael. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. 26. Theil. Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1874, S. 376 (Digitalisat).
  • Hermann Sander: Das Leben Franz Michael Felders (1876)
  • Felder Franz Michael. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950 (ÖBL). Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1957, S. 295.
  • Adalbert Welte: Felder, Franz Michael. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 5, Duncker & Humblot, Berlin 1961, ISBN 3-428-00186-9, S. 67 f. (Digitalisat).
  • Walter Methlagl: Franz Michael Felder und Kaspar Moosbrugger im Kampf der politischen Parteien Vorarlbergs: 1864-1868. Bregenz: Fink's Verlag 1978. ISBN 3-900438-10-2
  • Walter Methlagl: Der Traum des Bauern. Franz Michael Felder. Bregenz: Fink's Verlag 1984. ISBN 3-900438-10-2
  • Ruthilde Frischenschlager: Franz Michael Felder (1839-1869). Bildungsweg und Persönlichkeit. Zur Entstehung des literarischen Realismus in Österreich. Ludwig, München 1991. (= Literatur aus Bayern und Österreich; 3) ISBN 3-7787-2113-5
  • Ernst Wirthensohn, Arnulf Benzer, Walter Lingenhöle (Red.): F. M. Felder, Sämtliche Werke - eine Edition in 25 Jahren (1970-1995). Beihefte des Franz-Michael-Felder-Vereins, 9, Bregenz 1996
  • Michaela Neumann: Franz Michael Felder als Volkserzieher. Eine Analyse der Schriften des Bauerndichters unter pädagogischen Gesichtspunkten. Lang, Frankfurt am Main u. a. 2001. (= Europäische Hochschulschriften; Reihe 11; Pädagogik; 838) ISBN 3-631-38240-5
  • Franz Michael Felder (1839-1869). Katalog zur Ausstellung im Felder Museum Schoppernau. Hrsg. vom Felder Museum Schoppernau und dem Franz-Michael-Felder-Archiv. Bearbeitet von Jürgen Thaler. Lengwil: Libelle 2004.
  • Elmar Bereuter: Felders Traum - die kaum glaubliche Geschichte eines Bergbauernbuben. Langen-Müller, München 2007. ISBN 978-3-7844-3102-4 (Felders Biografie in Romanform)
  • Ulrike Längle, Jürgen Thaler (Hrsg.): Franz Michael Felder (1839-1869). Aspekte des literarischen Werkes. Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2011
  • Ich, Felder. Dichter und Rebell. (Ausstellungskatalog vorarlberg museum) Lengwil 2014. ISBN 978-3-905707-57-1

Straßenbenennungen

  • Die Benennung der "Franz-Michael-Felder-Straße" in Hohenems erfolgte anno 1909. Sie bildet die Verbindung von der Kaiser-Franz-Josef-Straße zur Bahnhofstraße.
  • Die "Franz-Michael-Felder-Straße" in Dornbirn bildet die Verbindung zwischen Kreuzgasse und der Doktor-Anton-Schneider-Straße.

Quellen: Kirchenbücher, Wikipedia

Die Genealogien von Franz Michael Felder (1839-1869) und  Kaspar Moosbrugger (1830-1917) befinden sich im Stammbaum-Netzwerk.

Engelbert Luger (1861-1926)

Engelbert Luger (* 12. Mai 1861 in Dornbirn; † 6. April 1926 ebenda) war ein österreichischer Maler und Politiker (CS) im Bundesland Vorarlberg.

Er war von 1910 bis zu seinem Tod Bürgermeister der Stadt Dornbirn und in den Jahren von 1902 bis 1914 und 1918 bis 1926 Abgeordneter zum Vorarlberger Landtag.

Der als Kirchenmaler in Vorarlberg, dem benachbarten Tirol und der Schweiz tätige Luger wurde im Jahr 1888 erstmals für die Christlichsozialen in die Dornbirner Gemeindevertretung gewählt, in welcher er bis zu seiner Wahl zum Bürgermeister verblieb. Am 23. Mai 1910 trat Engelbert Luger als erster christlichsozialer Bürgermeister die Amtsnachfolge von Karl Fußenegger als Dornbirner Stadtoberhaupt an. Nach seiner Wahl zum Bürgermeister konnten die einstmals dominierenden Liberalen in Dornbirn kein einziges Mal mehr den Bürgermeister stellen. Bereits im Jahr 1902 war Luger auf Landesebene auf ein politisches Mandat gewählt worden. Er gehörte dem Vorarlberger Landtag zunächst bis 1914 als Abgeordneter der Stadt Dornbirn an und wurde am 3. November 1918 als Vertreter der Christlichsozialen Partei als Mitglied der provisorischen Vorarlberger Landesversammlung angelobt. Ab 1919 bis zu seinem Tod gehörte er dem Landtag als Abgeordneter des Wahlbezirks Feldkirch an. Zudem war er als Landesrat in der Vorarlberger Landesregierung tätig.

Werke

  • 1901 Fresko Christus als Weltenrichter am Chorbogen in der Pfarrkirche Bludesch

Literatur

  • Karl Heinz Burmeister: Luger Engelbert. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 5, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1972, S. 356.

Quelle: Wikipedia

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk.

Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth (1711-1763)

Friedrich III. von Brandenburg-Bayreuth kam am 10. Mai 1711 in Weferlingen zur Welt. Friedrich studierte acht Jahre an der calvinistisch geprägten Genfer Universität. Früh schloss sich Friedrich den Freimaurern an.

Friedrich folgte seinem Vater Georg Friedrich Karl nach dessen Tod am 17. Mai 1735 nach. Der sehr gebildete Markgraf zeigte sein Verständnis für Kunst und Wissenschaft unter anderem durch die Gründung der markgräflichen Landesuniversität in Bayreuth im Jahr 1742, die ein Jahr später, 1743, nach Erlangen verlegt wurde.

Er gründete 1756 die Bayreuther Kunstakademie und ließ von 1744 bis 1748 in Bayreuth das Markgräfliche Opernhaus als reich ausgestattetes Barocktheater errichten. Unter seiner Regentschaft entstanden zahlreiche weitere repräsentative Bauten und Anlagen: die Umgestaltung und Erweiterung der Eremitage mit dem Bau des neuen Eremitage-Schlosses mit Sonnentempel und das neue Stadtschloss mit Hofgarten, nachdem das Alte Schloss ausgebrannt war. Markgraf Friedrich erfüllte auch militärische Aufgaben.

Seine Genealogie befindet sich im Stammbaum-Netzwerk und im Familienbuch Adelsgeschlechter.